E-Roller sind in, aber die Unfälle häufen sich. imago/Lobeca

In Köln musste die Polizei eine völlig betrunkene E-Scooter-Fahrerin stoppen, in Nürnberg rauschte ein E-Scooter-Fahrer in den zehn Meter tiefen Stadtgraben. Am Wochenende hielten die hippen Fortbewegungsmittel die Polizei wieder mal kräftig auf Trab!

Mitten in der Nacht mussten in Köln Polizisten nach einem Notruf ausrücken. Da wurde eine 31-Jährige gemeldet, die am frühen Samstagmorgen kurz vor 4 Uhr auf der Autobahn 57 mit dem E-Scooter in Höhe des Kölner Stadtgebiets unterwegs war. Und das offenbar völlig betrunken. Denn einem anderen Verkehrsteilnehmer, der die Polizei alarmiert hatte, war die in Schlangenlinien fahrende Frau aufgefallen.

Frau fuhr Schlangenlinien auf der Autobahn

Polizisten stoppten die Fahrerin an der Anschlussstelle Ehrenfeld und beendeten die riskante Fahrt. Ein Bluttest ergab einen Alkoholwert von annähernd zwei Promille.

Doch auch im Süden Deutschlands hatte die Polizei mit E-Scooter-Fahrern ihre liebe Not. In Nürnberg stürzte ein betrunkener E-Scooter-Fahrer rund zehn Meter tief in den mittelalterlichen Stadtgraben. Der 26-Jährige zog sich glücklicherweise nur eine Fußverletzung und einige andere leichtere Blessuren zu, wie die Polizei in der bayerischen Stadt am Sonntag mitteilte.

E-Scooter-Fahrer hatte bei Alkoholtest 1,7 Promille

Demnach war der junge Mann am späten Samstagabend in der Innenstadt unterwegs, als er offenbar die Kontrolle über den Elektroroller verlor und stürzte.

Nach Angaben der Beamten hörte eine Passantin, an der der Fahrer kurz zuvor vorbeigekommen war, einen „dumpfen Schlag“. Als sie sich umblickte, sah sie auf dem Gehweg lediglich noch dessen Roller. Sie blicke über die Begrenzungsmauer und entdeckte den Gestürzten. Sie rief Polizei und Rettungskräfte, die den Mann versorgten. Der Stadtgraben ist Teil der alten Stadtbefestigung.

Laut Polizei ergab ein Alkoholtest bei dem 26-Jährigen einen Wert von mehr als 1,7 Promille. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.