Familie Wimmer mit einem Roboter. Foto: Facebook

Er ist der echte „Young Sheldon“ – nur ohne die Neurosen. Mike Wimmer aus North Carolina ist wie die meisten zwölfjährigen Jungen. Er liebt Computerspiele und seine ferngesteuerten Monstertrucks. Nur dass er innerhalb eines Jahres seinen Highschool-Abschluss zusammen mit seinem Uni-Grundstudium gemacht hat – während er nebenher zwei Start-ups leitete.

Mikes Eltern Mark und Melissa hatten nur durch einen Zufall herausgefunden, dass ihr Sohn hochbegabt ist. Denn der Kindergarten, in den sie ihren Vierjährigen schicken wollte, verlangte einen Test, der mögliche Lernschwächen ermittelt. Als der Arzt hinterher Mutter Melissa Wimmer anrief, klang er geschockt. CNN verriet sie: „Er sagte, dass Mike den höchsten Wert auf dem IQ-Test erreicht hat. Allerdings glaubte er, dass der tatsächliche Wert noch viel höher liegt.“

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Der kleine Mike übersprang bis zu seinem elften Lebensjahr gleich fünf Jahrgänge. Dennoch hatte er keine Probleme, soziale Bindungen zu finden. Vater Mike: „Er ist beliebt, weil er einfach ein sehr ausgeglichener, freundlicher und hilfsbereiter Junge ist.“ Seine Unternehmen gründete er bereits im Alter von neun Jahren. Beide haben mit der Entwicklung von futuristischer Robotik-Technologie zu tun. Mike kooperiert sogar mit dem US-Militär bei der Ausstattung von Spezial-Einsatztruppen.

Corona und der Zwang zur Online-Schule waren der Grund, dass Mike beschloss, „im letzten Jahr ein paar Kurse mehr zu belegen“  – die Untertreibung schlechthin. Er absolvierte genug Kurse für vier Jahre Highschool und parallel für zwei Jahre Uni. Mit jeweils einem 1,0-Schnitt als Jahrgangsbester.

Mike Wimmer ist ein Überflieger. Foto: Facebook

Sein größtes Problem ist jetzt zu entscheiden, was er als Nächstes machen will. Er hat sich bei mehreren Unis beworben, um weiterzustudieren. Oder er könnte ein 100.000-Dollar-Stipendium des deutschstämmigen Tech-Milliardärs Peter Thiel annehmen, womit er seine Start-up-Firmen weiter ausbauen könnte. Hinzu kommen Dutzende Jobangebote aus der ganzen Welt.

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Seine Eltern machen ihm keinen Druck. Mutter Melissa: „Wir werden ihn in allem unterstützen, was er im Leben tun will.“ Das Wichtigste für Mike: „Ich will anderen helfen, ihr Leben durch neue Technologien zu verbessern und zu vereinfachen.“ Was der schnellte Weg dahin ist, darin ist sich das kleine Genie noch nicht sicher. Zuerst will er jetzt nach Ende der Covid-Beschränkungen mit seiner Familie nach Disney World reisen und den Sommer mit Freunden am Pool verbringen – wie ein ganz normaler 12-Jähriger ...