Zur blauen Stunde brennt ein Kerzenmeer am Tatort des Messerangriffs auf die zwei Mädchen.
Zur blauen Stunde brennt ein Kerzenmeer am Tatort des Messerangriffs auf die zwei Mädchen. dpa/Christoph Schmidt

Was für eine fürchterliche Tragödie! Als wäre der Tod von Ece (14) nicht unerträglich genug. Das Mädchen war auf ihrem Schulweg in Illerkirchberg bei Ulm erstochen worden. Eine Schulfreundin wurde ebenfalls attackiert, überlebte schwerverletzt. Unter Verdacht kam ein 25-jähriger. Nun ist der Mann aus Eritrea tot.

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Zwei Tage nach dem Gewaltverbrechen an zwei Mädchen in Illerkirchberg bei Ulm hat sich ein vorübergehend Verdächtiger nach Angaben der Ermittler selbst getötet. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag berichteten, war der 25-Jährige aus Eritrea festgenommen und verhört worden und kam wenig später wieder frei. Es habe keinen Tatverdacht gegen ihn und einen weiteren Mann gegeben, betonten die Behörden. Der mutmaßliche Angreifer sei nach der Tat in die Wohnung des 25-Jährigen geflüchtet.

14-jährige Ece war an den Folgen der Stichverletzungen verblutet

Ein 27-Jähriger - ebenfalls Eritreer - soll am Montag in Illerkirchberg bei Ulm zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen und schwer verletzt haben. Eines der Opfer starb später in der Klinik. Die Obduktion ergab, dass die 14-Jährige Ece mit türkischem Migrationshintergrund nach Stichverletzungen verblutete. Das zweite Mädchen im Alter von 13 Jahren wurde schwer verletzt. Die Polizei fand bei dem 27-Jährigen ein Messer, das die Ermittler für die Tatwaffe halten.

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Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes erlassen. Der Mann befand sich zuletzt verletzt in einem Justizvollzugskrankenhaus. Warum er die beiden Schülerinnen angriff, blieb weiter unklar.

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