Die Kölner Friseurmeisterin Susanne Klapper. Foto: Facebook

Seit Dezember sind die Friseure in Deutschland geschlossen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf unser Erscheinungsbild – sondern auch auf tausende Existenzen. In einem Facebook-Video hat die Kölner Friseurmeisterin Susanne Klapper nun auf die Not ihrer Branche hingewiesen. Laut Kölner Stadtanzeiger wurde das Video bereits mehr als 13.000 mal angesehen (Stand: Sonntag). Zudem wurde der Post bereits mehr als 450 mal geteilt. In dem Video teilt Klapper mit, dass sie und ihre Kollegen zu hundert Prozent hinter den Corona-Maßnahmen stehen. In Frage stellen würden sie allerdings, dass sie keine Hilfen bekämen.

Sie müsse zwei komplette Monatsgehälter für ein Team von zehn Personen vorstrecken bevor sie es von der Agentur für Arbeit zurückbekomme. Im ersten Lockdown habe es mehrere Monate gedauert, bis sie das Geld, das sie vorgestreckt hatte, erhielt. Klatter spreche auch für Kosmetiker und Tätowierer mit, da diese schon bereits wesentlich länger von den Maßnahmen betroffen sein. Sie habe kein Anrecht auf Hilfe, abgesehen von Arbeitslosengeld II.

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„Wir brauchen Geld, wir brauchen Hilfe, und wir möchten gehört werden.“, so Klapper. Es dürfe nicht sein, dass die die ehrlich gewirtschaftet hätten, „die nicht schwarz gearbeitet haben, die Verlierer dieser Situation sind.“