Ein Vater hält im Krankenhaus die Hand seines Babys (Symbolfoto). imago/Cavan Images

Es ist wohl das Schlimmste, was einer Mutter oder einem Vater passieren kann: Der plötzliche und unerwartete Tod des eigenen Kindes. Ein Paar aus Schottland musste diese Hölle nun erleben – und will andere Eltern auf der ganzen Welt davor warnen, dass ihnen nicht das Gleiche passiert. Der kleine Hughie (1), das Baby von Christine McDonald (32) und Hugh McMahon (29, starb an den Weihnachtstagen – und schuld daran war ein einfacher Gegenstand, den es in jedem Haushalt gibt.

Am Heiligabend sackte der kleine Junge plötzlich in sich zusammen

Am Heiligabend 2021 wollten die Eltern ihren Sohn ins Bett bringen, bemerkten aber, dass etwas nicht stimmte. Hughie sei plötzlich zusammengesunken, rasselnde Geräusche kamen aus seiner Brust. Die Eltern riefen den Rettungsdienste, der kleine Junge kam in ein Krankenhaus.

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Dort musste das Baby wiederbelebt werden. „Sein Blut war überall“, sagte Hugh laut einem Bericht von „tag24“. „Ich verstand nicht, wie sich die Dinge 'von Heiligabend mit der Familie' zu 'mein Sohn liegt in einem Krankenzimmer' ändern konnten.“

Dann kam Hughie auf die Intensivstation. Die Mediziner mussten feststellen, dass sein Blut sauer geworden war, nicht mehr gerinnen konnte. Zudem war sein Herz entzündet, Nieren und Leber geschädigt. Also: Not-OP!  In seinem kleinen Körper machten die Mediziner daraufhin den unglaublichen Fund: Hughie hatte eine Knopfbatterie verschluckt!

Die Eltern sollten später herausfinden, woher die Knopfzelle kam: Sie stammte aus einem Plüschaffen, der auch singen und sich bewegen konnte – bis sich offenbar die Batterie löste, die Hughie verschluckte.

Der kleine Hughie hatte eine solche Knopfzelle verschluckt. imago/Panthermedia

Für das Baby kam jede Hilfe zu spät. Laut Ärzten hätte Hughie, wenn er wieder aufgewacht wäre, nur noch „existiert“, heißt es. Am zweiten Feiertag trafen die Eltern deshalb die schwere Entscheidung, ließen die Maschinen abstellen.

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„Es ist die Hölle auf Erden. Es gibt keine Worte auf der Welt, um so viel Schmerz zu beschreiben“, sagte die Mutter des kleinen Jungen. Nun versucht das Paar, mit einer Petition gegen die Mini-Batterien zu kämpfen. „Niemand hat uns vor Knopfbatterien gewarnt. Sie sind in Spielzeug, das Kindern gegeben wird, in Geburtstags- und Weihnachtskarten, Zahnbürsten, beleuchteten Schuhen, Thermometern, Stiften und Dekoration“, sagen die Eltern.