Rettungskräfte in Schlauchbooten suchen nach den von der Strömung mitgerissenen Schulkindern und holen Opfer an Bord. dpa/Yopi Andrias

Schreckliche Tragödie in der indonesischen Provinz West-Java. Bei einem Schulausflug in die freie Natur sind elf Schulkinder ertrunken.

Etwa 150 Schüler im Alter zwischen 12 und 15 Jahren hatten sich mit ihren Lehren aufgemacht, um am Ufer des Flusses Cileueur aufzuräumen, wie örtliche Behörden mitteilten. Berichten nach sollen sie versucht haben, den Fluss, der auch für Rafting-Touren beliebt ist, zu durchqueren. Dann geschah die Tragödie: 21 der Kinder rutschten im Wasser aus – und wurden von der Strömung mitgerissen.

Mehrere Lehrer wurden verletzt, als sie versuchten, ihre Schüler zu retten. Doch für elf der Kinder kam jede Hilfe zu spät. „Suchtrupps haben die Opfer später stromabwärts entdeckt“, sagte ein Behörden-Sprecher.

Die Kinder hatten sich an den Händen gehalten

„Die ertrunkenen Kinder hatten sich an den Händen gehalten“, berichtete Deden Ridwansyah, Chef der Such- und Rettungsstelle in Bandung. „Eines von ihnen rutschte aus und die anderen wurden mitgezogen.“ Die Schüler trugen offenbar keine Schwimmwesten.

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Rettungskräfte suchten mit großen Schlauchbooten nach den Opfern. Ihnen und auch Anwohnern war es gelungen, zehn der Schüler zu retten. Sie wurden in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren rund 150 Schüler zu dem Ausflug am Freitag im Bezirk Ciamis aufgebrochen. Am Freitagabend waren alle Opfer gefunden worden.