Elefantenkuh Sita mit zwei ihrer Werke. Foto: dpa/Friso Gentsch

Ein echter Sita kann schonmal bis zu 199 Euro kosten – und Interessenten gibt es genug. Kunstwerke der malenden Elefantenkuh Sita aus dem Osnabrücker Zoo haben bisher knapp 2000 Euro eingebracht. Zehn der Bilder, für die die Dickhäuterin mit ihrem Rüssel bunte Farbkleckse aus lebensmittelechten Fingermalfarben auf eine Leinwand spritzt, wurden nach Angaben des Zoos seit März verkauft. Der Erlös kommt der Tierhaltung dort zugute sowie einem Elefanten-Schutzprogramm in Thailand.

Allerdings hat Sita nicht immer Lust auf die Arbeit an der Leinwand. Ihr Schaffen teilt sich in mal mehr und mal weniger produktive Phasen, wie der wissenschaftliche Kurator des Zoos Osnabrück, Andreas Wulftange, erklärte. „Sie muss Spaß haben. Das geht nicht jeden Tag. Wir merken schon an ihrer Körperhaltung, ob sie Lust auf die Farbe hat.“

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Entstanden war die Idee laut Wulftange beim Training: Bei einer der Übungen für Tierarztbesuche oder die Fußpflege wird Sita Wasser in den Rüssel gefüllt, das sie wieder ausblasen muss. Weil es im Zoo schon seit Jahren den malenden Orang-Utan Buschi gibt, sei Wulftange die Idee gekommen, auch Sita malen zu lassen. 14 Rüssel-Werke hat der Zoo aktuell noch auf Lager. Je nach Größe kosten sie zwischen 149 und 199 Euro.