Auch Panda Pit spielte in seinem Gehege im Zoo Berlin im Schnee. Foto: dpa/Kira Hofmann

Viele Menschen gucken sich im Internet gern lustige Tierbilder an – und vergessen dabei eines: Das Netz besteht nicht nur aus Hunden und Katzen! Immer wieder tauchen auch Bilder von anderen Tieren auf, die uns einfach zum Staunen bringen. Das süßeste kommt in dieser Woche – natürlich aus Berlin! Denn erst am Mittwoch gab es gute Neuigkeiten aus dem Zoo: Hier wurde verkündet, dass es bereits am vergangenen Wochenende Nachwuchs bei den Gorillas gab. Als Beweis legt die Park-Verwaltung ein bezauberndes Foto von Gorilla-Dame Bibi mit ihrem Nachwuchs vor. Ist das nicht einfach zauberhaft?

Gorilla-Mutter Bibi hält ihr Jungtier im Arm.  Foto: Zoo Berlin

Aber nicht nur in Berlin gab's Affen-Nachwuchs: In der Stuttgarter Wilhelma wurde sogar eine Zwillingsgeburt verkündet! Es seien vor vier Wochen Zwillinge zur Welt gekommen, die gerade einmal Daumen groß seien, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Für die Zwergseidenäffchen-Eltern Valentina und Rocko ist es den Angaben nach der erste Nachwuchs. Und Achtung, jetzt wird es noch niedlicher: Typisch für Zwergseidenäffchen ist laut dem Zoo, dass sich die ganze Familie am Babysitting beteiligt. Nur das ranghöchste Weibchen der Gruppe bekomme Nachwuchs. Das Säugen müsse sie selbst übernehmen.

Die neugeborenen Zwergseidenäffchen krallen sich auf dem Rücken ihres Vaters Rocko fest.  Foto: Marcel Schneider/Wilhelma Stuttgart/dpa

Aber auch anderswo gab es tierische Neuigkeiten. So kehrte im Nabu-Artenschutzentrum im Landkreis Gifhorn Storch Fridolin, einer der bekanntesten Klapperschnäbel Deutschlands, aus dem Winterquartier zurück. Und da ging es direkt richtig zur Sache: Seine Partnerin, Störchin Mai, folgte drei Stunden später. Wenig später war das Storchenpaar bereits bei der Paarung zu beobachten. Aber auch andere Vögel sorgen für Aufsehen, wie ein herrliches Bild eines aufgeplusterten Rotkehlchens zeigt. Mit stolzgeschwellter Brust guckt es in die Kamera des Fotografen – und das hat seinen Grund: Seit 50 Jahren ernennen der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) einen „Vogel des Jahres“. Im Jubiläumsjahr darf nun erstmals die Bevölkerung bis zum 19. März selbst ihren Favoriten wählen. Das Rotkehlchen liegt bei über 200.000 abgegeben Stimmen bei der Wahl derzeit ganz vorn. Fühlt sich da schon jemand wie ein Sieger?

Da freut sich einer auf die PArtnerin: Storch Fridolin im Nabu-Artenschutzentrum im Landkreis Gifhorn. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Brust raus, Bauch rein, lächeln: ein Rotkehlchen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Aber: Es gibt auch Tiere, die schon echte Gewinner sind. Zum Beispiel Kater Larry. Seit zehn Jahren ist der Stubentiger als „Oberste Mausefänger“ in London der Premierminister der Herzen. Denn Larry gehört zur Besatzung im Amtssitz des Premiers in der Downing Street. Eine steiler Karriere - gemessen daran, dass der Kater eigentlich aus dem Tierheim stammt. „Ich glaube, niemand hätte sich damals vorstellen können, wie unglaublich sich sein Leben entwickeln würde“, sagte Tierheim-Chefin Lindsey Quinlan nun zum Jahrestag.

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Aber: Es gibt auch unschöne Tiergeschichten – wichtig bleibt immer, dass sie gut enden! So rettete die Polizei in dieser Woche etwa einen Bussard. Der ausgewachsene Vogel wurde am Dienstag auf der Autobahn 1 bei Gleuel (NRW) vor den Augen der Beamten angefahren und auf den Seitenstreifen geschleudert. Die Polizisten hätten den „stark benommenen“ Bussard daraufhin zu einer Greifvogelauffangstation in Gymnich gebracht. Der Vogel hatte Glück im Unglück: Es wurde lediglich eine leichte Wirbelsäulenprellung diagnostiziert. Die Mitarbeiter der Auffangstation waren optimistisch, dass der Vogel „nach einer ruhigen Nacht in der Voliere und einer kräftigen Futterration“ wieder in die Freiheit entlassen werden könne. Ende gut, alles gut!

Kater Larry sitzt neben der Kamera eines Fotografen vor 10, Downing Street.  Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa
Ein Polizist trägt einen bei einer Kollision mit einem Pkw verletzten Bussard in den Händen. Foto: Polizeiinspektion Goslar/dpa