Auf den Bildern kann man die Unmengen an Kokain erkennen, die beschlagnahmt wurden Twitter/@reportdifesa

Mega-Schlag gegen das organisierte Verbrechen in Rom: Nicht nur tonnenschwere Drogen, sondern auch viel Geld konnten Ermittler in der italienischen Hauptstadt jetzt beschlagnahmen, noch dazu wurden viele Verbrecher verhaftet.

Festnahme wie im Actionfilm

Die Umstände hinter diesem Fund hören sich wie ein Actionthriller an: Italienische Ermittler haben sich in das berüchtigte kolumbianische Kartell „Clan del Golfo“ eingeschleust und gaben sich als Verkäufer aus. Die Drogen wurden bereits in Kolumbien sichergestellt, bevor sie nach Italien kamen. Dort taten die Ermittler dann so, als wollten sie das Kokain an mehrere Organisationen verkaufen.

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Weder die Käufer noch die Hersteller waren sich darüber im Klaren, dass die Polizei bereits die Drogen beschlagnahmt hatte. Sie dachten, der Deal würde ohne Probleme stattfinden, bis die Falle zusprang und alle Beteiligten verhaftet werden konnten.

Der berüchtigte Drogenbaron „Otoniel“ (Mitte) konnte bereits am Anfang des Jahres verhaftet werden IMAGO / UPI Photo

Der Boss ist hinter Gittern und die Drogen sind beschlagnahmt

Die Aktion wurde bereits seit einem Jahr geplant, über 19 mal trafen sich die Undercover-Leute mit den Verbrechern, bevor alles wasserdicht war. Damit ist das der bereits zweite herbe Rückschlag für das Kartell, denn bereits dieses Frühjahr konnte der Boss Dairo „Otoniel“ Usuga an die USA ausgeliefert werden, der bis dato wohl der gefährlichste Drogenbaron der Welt ist.

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Jetzt wurden auch noch 38 Personen in sechs verschiedenen Ländern verhaftet, zu den 4,3 Tonnen, die etwa 240 Millionen Euro wert gewesen wären, kommen noch 1,8 Millionen Euro Bargeld hinzu. Glücklicherweise bleibt diese riesige Menge jetzt von den Straßen fern.