Eine Frau lässt sich bei einer Impfaktion gegen das Coronavirus impfen. dpa/Robert Michael

Wenn es ums Thema Corona-Impfung geht, liegen bei vielen Mitbürgern die Nerven blank. Doch nicht immer geht es um Corona-Regeln, die vor allem Ungeimpfte treffen. Manchmal reicht schon ein kleines Detail, um Menschen auf die Palme zu bringen. So geschehen in Süddeutschland. 

Bei einer Impfaktion am Freitagnachmittag in Baden-Württemberg ist es zu einer zu einer Körperverletzung gekommen. Der Vorfall spielte sich in dem Ort ist es in Mössingen bei Tübingen ab. Eine 40-Jährige ließ sich nach Angaben der Polizei in Begleitung ihres Ehemanns gegen Corona impfen.

Mitarbeiter gewürgt und gegen Glasscheibe gedrückt

Im Anschluss entbrannte zwischen dem 42-jährigen Ehemann und einem 21-jährigen Mitarbeiter der Impfstation zunächst ein verbalen Streit. Dabei ging es nicht um die Impfung an sich, sondern um unterschiedliche Auffassungen bei der Ausstellung des Impfzertifikats für die Ehefrau. Der Mann wollte nicht einsehen, wie der Impfschutz im Impfausweis eingetragen wurde.

Ein Wort gab das andere, und schließlich tickte der Ehemann komplett aus: Er würgte den Mitarbeiter am Hals und drückte ihn gegen eine Glasscheibe. Hierbei wurde der 21-Jährige leicht verletzt. Ein Zeuge schritt ein und zog den 42-Jährigen von seinem Opfer weg. Die Polizei wurde verständigt.