Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Symbolfoto). dpa/Julian Stratenschulte

Drei Hunde haben einen fünfjährigen Jungen in Mecklenburg-Vorpommern angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Der Junge habe bei dem Vorfall in Ziegendorf im Landkreises Ludwigslust-Parchim am späten Freitagnachmittag massive Verletzungen und offene Wunden an mehreren Körperteilen erlitten, teilte die Polizei mit. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Hamburger Klinik.

Die drei Hunde gehören einem Familienmitglied des Opfers. Die Tiere hätten das Kind plötzlich angegriffen, so die Polizei. Ein Nachbar bemerkte dies und eilte zur Hilfe. Mit einem Knüppel trieb er die Hunde auseinander.

Die Polizei ermittelt nach einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Hunde, laut Polizei zwei Rottweiler und eine Kanarische Dogge, wurden danach in einen Zwinger eingesperrt. Den Angaben zufolge solange, bis das Ordnungsamt entscheidet, was mit ihnen geschehen soll.