Ein Mann schießt mit einem Gewehr. (Symbolfoto) Imago/Itar-Tass

„Es ist eine unfassbare Tragödie!“ Der Schock der Einwohner des ländlichen Josephine Countys in Oregon sitzt tief. Das Vordringen eines Schwarzbären auf das Grundstück einer abgelegenen Farm endete mit dem Tod der beiden Besitzer. Die Brüder starben allerdings nicht durch die Klauen des Bären – sondern durch Gewehr-Kugeln.

Der erste Schuss soll sich beim Laden gelöst haben

Laut Polizeichef Travis Snyder in „The Oregonian” hatte einer der namentlich nicht identifizierten Brüder morgens um 7 Uhr den 911-Notruf gewählt und panisch einen Rettungswagen angefordert: „Er hat gesagt, dass er sein Gewehr geholt und einen Bären hatte erschießen wollen. Und das beim Laden sich ein Schuss gelöst habe und sein Bruder getroffen wurde.“

Als der Notarzt und die Polizei nach 25 Minuten an der Placer Road in Sunny Valley eintrafen, fanden sie die Leiche des ersten Bruders auf der Veranda. Snyder: „Wir haben dann im Haus die Leiche des zweiten Bruders gefunden. Er hat sich mit seiner Waffe selbst gerichtet. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Tod des ersten Bruders ein tragischer Unfall war.“

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Denn laut des Polizeisprechers ist es keine Seltenheit, dass Bären aus den Wäldern in die Nähe von abgelegenen Häusern kommen – auf der Suche nach Nahrung. Insgesamt leben laut der Josephine County Parkverwaltung um die 25.000 Schwarzbären im Bezirk. Die Einwohner werden deshalb besonders in den Wintermonaten angehalten, die Müllcontainer bärensicher zu verschließen.

Foto: imago images / Panthermedia
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