Von einem Geparden wurde ein 17-jähriger Schüler in einem niederländischen Safaripark gebissen.
Von einem Geparden wurde ein 17-jähriger Schüler in einem niederländischen Safaripark gebissen. Tim Hofmann/Cheetah Conservation Fund/dpa

Drama im niederländischen Safaripark Beekse Bergen: Ein 17-jähriger deutscher Schüler wurde von einem Geparden gepackt und gebissen. Nur dem heldenhaften Eingreifen eines Pflegers ist es zu verdenken, dass das Unglück nicht schlimmer ausgegangen ist.

Was war passiert: Mit seiner Klasse war der Junge am Montag in dem Safaripark unterwegs. Doch statt an der Führung normal teilzunehmen, büxte er zusammen mit zwei Klassenkameraden plötzlich aus.

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Ein Sprecher des Parks sagt laut rtlnieuws, dass die Klasse an einer Wandersafari teilgenommen habe. Die drei Schüler wichen davon ab und gingen einen Weg für das Personal entlang. „Und das trotz der Tatsache, dass es Schilder in mehreren Sprachen gibt, darunter auch in Deutsch, auf denen darauf hingewiesen wird, dass dies nicht erlaubt ist. “

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Jungs missachteten die Geparden-Warnschilder im Safaripark

Die Deutschen landeten dann auf der Route der Autosafari, danach ging es weiter zum Gepardengehege. „Um dorthin zu gelangen, muss man über das Gepardengitter gehen. Das ist ein sechs Meter breites Gitter mit Luftströmungen und sehr großen Löchern dazwischen. Man spürt die Strömung nicht, wenn man im Auto sitzt. Wenn man mit Schuhen darüber läuft, aber schon“, versichert der Sprecher. Außerdem habe es am Gepardengitter auch Warnschilder gegeben.

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Als die Jungs die Geparden sahen, fingen sie an zu rennen, hatten gegen die schnellsten Landtiere der Welt aber keine Chance zu entkommen. „Die Tiere haben darauf reagiert. Einer der Jungen wurde von einem Geparden gepackt.“ Der 17-jährige Junge wurde laut einem Bericht von Omroep Brabant von einem der Geparden am Arm gepackt. Er stürzte und wurde dann in den Kopf gebissen.

Tierpfleger rettete Jungen in Safaripark vor Geparden

Ein Tierpfleger, der alles mit angesehen hatte, eilte dem Jungen zur Hilfe und rettete ihn aus den Fängen des Raubtiers. „Diese Pflegekraft hat eine Heldentat vollbracht. Die Person war sehr geschockt, wurde aber von den Kollegen gut aufgefangen“, heißt es vonseiten des Safariparks.

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Der Junge wurde nach dem Biss ins Krankenhaus gebracht. Wenig später durfte er wieder nach Hause, es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Die beiden anderen Schüler blieben unverletzt.