Chris und Hope Lea hatte Carter bereits als Baby bekommen und großgezogen. Privat

„Es ist so, als hätte man mein Kind umgebracht!“ Eine Familie aus dem US-Bundesstaat Tennessee weint zu Weihnachten um ihr Haustier. Ein Nachbar war auf das Grundstück der Leas gekommen und hatte das geliebte Känguru Carter erwürgt.

Chris und Hope Lea hatte Carter bereits als Baby bekommen und großgezogen. Das 1,50 große Tier lebte mit zwei weiteren Artgenossen in einem eingezäunten Teil des Mega-Grundstücks der Familie im ländlichen Sumner County. Als die Leas im 40 Kilometer entfernten Nashville Weihnachtseinkäufe machten, klingelte plötzlich Chris Leas Handy. Dem örtlichen TV-Senders WKRN verriet er: „Es war mein Nachbar, der mir sagte, dass Carter aus seinem Gehege ausgebrochen sei und er ihn zurückbringen wollte. Ich sagte ihm ‚Nein, wir kommen zurück‘ und wir sind nach Hause gerast.“

Er soll das Känguru Carter getötet haben. ZVG

Das Känguru lag tot vor seinem Gehege

Während der Fahrt rief der Nachbar erneute an. Noch immer lassen dessen Worte Chris Leas in Tränen der Trauer und Wut ausbrechen: „Er brüllte ‚Du hättest dein Scheißtier besser einsperren sollen. Er hat meine Frau angesprungen. Er ist gefährlich. Ich werde ihn jetzt umbringen‘“. Um kurz darauf grausam zu beschreiben, was er tat: „Ich erwürge das verdammte Känguru gerade!“

Der Nachbar hatte nicht gelogen. Die Leas fanden den toten Carter vor dem Gatter vor seinem Gehege. Hope Lea ist fassungslos: „Carter war noch immer auf unserem Grundstück, als er feige ermordet wurde. Und ich habe diesen Leuten morgens auch noch einen Geschenkekorb gebracht!“

Weil Aussage gegen Aussage steht – der Nachtbar behauptet, Carter sei auf sein Grundstück vorgedrungen und hätte grundlos attackiert – will die Polizei von Sumner County nicht ermitteln. Dafür wollen die Leas eine Zivilklage gegen den Känguru-Killer einreichen. Chris Lea: „Er hat gelogen. Carter war ein Familienmitglied. Er hatte es nicht verdient, auf solch grausame Weise erwürgt zu werden!“