In Frankreich sind fünf Jugendliche mit dem Auto in einen See gefahren. Es gelang nur einem, sich aus dem Fahrzeug zu befreien. (Symbolbild) Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Es ist ein schrecklicher Unfall, der sich am späten Mittwoch-Nachmittag am Rande des Sees von Chalain im französischen Jura ereignet hat. Ein Auto, in dem sich fünf Internats-Schüler befanden, soll wegen des Eises von der Straße abgekommen und in den See gestürzt sein. Von den fünf Gymnasiasten an Bord gelang es nur einem, sich aus dem Fahrzeug zu befreien. Die anderen vier jungen Leute starben.

Lesen Sie auch: Schock-Unfall in Neukölln: Schutzengel an Bord! Aus DIESEM Wrack kam ein Mann (61) lebend raus >>

Was war passiert? Es war gegen 17 Uhr als der Fahrer des Peugeot 206, offenbar der einzig Volljährige im Auto, auf eisglatter Straße die Kontrolle verloren. Das Fahrzeug stürzte etwa zehn Meter einen Hang hinunter, landete im See. Nur einem der Insassen gelang es, aus dem sinkenden Auto zu klettern. Er bat Passanten die Feuerwehr zu alarmieren, kam mit Unterkühlungen in die Klinik. Doch jede Hilfe kam zu spät. Die anderen vier Schüler sterben bei dem Unglück.

Feuerwehr konnte Jugendliche nicht mehr lebend bergen

Zwar waren Polizisten Medienberichten zufolge noch ins Wasser gesprungen, um die Insassen aus dem Fahrzeug zu bergen. Doch ihr Einsatz blieb erfolglos. Auch die Feuerwehr konnte die Schüler trotz schnellem Eintreffen am Einsatzort nicht mehr retten.

Lesen Sie auch: Wegen Nackt-Fotos von Laura Müller auf „Only Fans“: „Playboy“ reicht Klage ein >>

Noch konnte der Überlebende nicht vernommen werden. Der Staatsanwalt von Lons le Saunier, Lionel Pascal, erklärte aber, dass eine Untersuchung wegen Totschlags eingeleitet wurde: „Dieser junge Mensch wird uns sagen, was passiert ist. Sind sie wissentlich diese Straße lang gefahren? Haben sie einen Fehler gemacht? Oder sind aus Versehen dorthin gelangt?“

Lesen Sie auch: Nächster Corona-Schock: Droht Millionen Menschen trotz Impfung jetzt der Lohnausfall bei Quarantäne? >>

Denn das die Straße eigentlich nicht befahrbar war, hätte schnell klar sein müssen. Sie war „eine echte Eisbahn“, heißt es aus Polizeikreisen. Und: „Das Auto fuhr über die Böschung, wo es keine Bäume gab, und stürzte in den See.“