Lea Rose Fiega mit dem Scheck ihres Rubellos-Gewinns. Massachusetts State Lottery

Mit dieser Geschichte kann man wieder an das Gute im Menschen glauben. Lea Rose Fiega gewann den 1-Million-Dollar-Jackpot der Staatslotterie von Massachusetts. Eigentlich wäre sie leer ausgegangen, wenn der ehrliche Angestellte eines Supermarkts ihr Gewinner-Rubbellos nicht aus dem Müll gefischt und ihr gebracht hätte.

Wie fast jede Mittagspause hatte sich Fiega ihren Lunch im kleinen „Lucky Stop“-Laden in Springfield besorgt. Und sich ein Rubbellos des „$30 Diamond Millions Scratch-off Game“ gekauft. Mit den Worten „mal wieder nicht gewonnen“ bat sie den Angestellten, die angebliche Niete für sie wegzuwerfen. Fiega in der „New York Daily News“: „Ich war bereits spät dran und habe das Los nur ganz schnell aufgekratzt. Alle Felder sahen leer aus, deshalb wollte ich es wegwerfen.“

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Supermarkt-Angestellter wollte sich nicht auf Kosten von Lea Rose Fiega bereichern

Beim Saubermachen leerte Abhi Shah, der Sohn des Ladenbesitzer-Ehepaars, den Mülleimer. Er sah das angekratzte Rubbellos: „Eines der Felder war noch gar nicht aufgerubbelt worden. Ich hab’s gemacht und das 1 Million $-Symbol erschien darunter. Ich dachte nur ‚Wir sind reich‘ und habe sofort meine Eltern verständigt.“ Maunish und Aruna Shah fanden schnell heraus, dass Stammkundin Fiega das Rubbellos erworben hatte. Abhi: „Meine Eltern sagten, dass das Wegwerfen nur ein Versehen war und ihr der Gewinn zusteht. Wir hatten kein Anrecht darauf und wollten ehrlich sein.“

Abhi, Maunish, Varija und Aruna Shah. Family Photo

Die Shahs erschienen mit dem Los vor dem Büro der Angestellten einer Buchhaltungsfirma. Fiega: „Als Abhi reinkam, dachte ich, ich hätte vergessen was zu bezahlen. Doch er sagte, dass seine Eltern mit mir unbedingt sprechen müssen. Und meinte dann ‚Was sie dir sagen, wird dein Leben verändern‘.“ Neugierig kam Fiega aus ihrem Büro und erfuhr von ihrem Glück. Sie war fassungslos: „Ich habe geweint, am ganzen Körper gezittert und die Shahs umarmt. Ich meine, wer würde so etwas noch tun? Was für großartige Menschen!“

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Obwohl die Shahs als Verkäufer des Gewinnerloses 10.000 Dollar von der Staatlotterie erhalten haben, bekamen sie auch von Fiega einen Anteil des Gewinns. Wieviel, darüber bewahren beide Seiten Stillschweigen. Den Rest des Geldes legt Fiega „für meine Rente an.“