Katzen können sehr lustig sein. Imago/YAY Images

Die Katze ist mit Abstand Deutschlands Haustier Nummer eins: Insgesamt leben 15,7 Millionen der Stubentiger in 26 Prozent der bundesdeutschen Haushalte. In 34 Prozent davon sind es sogar zwei oder mehr Katzen. Erst an zweiter Stelle folgen die 10,7 Millionen Hunde in 21 Prozent der deutschen Haushalte.

In keinem anderen europäischen Staat werden mehr Katzen gehalten als bei uns. Katzen-Fans wundert das nicht. Sind die kleinen Tiger doch so herrlich niedlich, schmusig und manchmal tollpatschig. Viele könnten ihrer Katze stundenlang einfach nur zuschauen.

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Dass es dafür gute Gründe gibt, können wir Ihnen in diesem Video zeigen. Vielleicht sind Katzen auch die lustigsten Tiere der Welt.

Rätselhafte Katze

Mit dem „Miau“ geht das Rätsel um die Katze schon los. Warum maunzen Katzen, wenn Menschen in der Nähe sind? Unter ihres gleichen passiert das so gut wie nie. Mysteriöse Katze - hier ein paar Fakten, die Sie sicher noch nicht kannten.

So viel kostet eine Katze im Laufe ihres Lebens

Laut Tierschutzbundes summieren sich nach angenommenen 16 Jahren Lebenszeit die Kosten für eine Katze auf mindestens 11.000 Euro. Da es in Deutschland keine Katzensteuer gibt, sind das deutlich weniger als bei Hunden. Über die Einführung einer Steuer wird aber seit Jahren diskutiert.

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Katzen kosten im Laufe ihres Lebens mehr als 10.000 Euro. Imago/Westend61

Studie zeigt: Katzen sind ein Baby-Ersatz!

Zunächst eine bittere Nachricht. Ein Katze ist gar nicht sie scharf aufs Schmusen. Zumindest nicht so sehr wie umgekehrt der Mensch. Für die US-Katzenexpertin Abigail Tucker ist die Erklärung dafür ganz einfach. Hauskatzen sind so groß und so schwer wie ein menschliches Baby. Dazu kommen Stupsnase und Kulleraugen.

Es ist das lebenslange Kindchenschema, das uns dem Kätzchen verfallen lässt. Einer Studie zufolge löst das vor allem bei Frauen einen Schub des Fürsorgehormons Oxytocin aus. Forscher sprechen dabei wenig schmeichelhaft von „fehlgeleiteten Elterninstinkten“.

Laut Studien wecken Katzen beim Menschen den Elterninstinkt. Imago/YAY Images

Das Miau gilt nur den Menscheen

Laut Abigail Tucker sind Katzen die einzigen Haustiere, die sich selbst domestiziert haben. Hatten die Großkatzen noch Respekt vor der frühen menschliche Zivilisation, schlichen sich die Mini-Ausgaben später einfach ein. Im alten Ägypten wurden sie dabei sogar zu Gottheiten erhoben. Dabei hat die Hauskatze für den Menschen bis heute objektiv wenig Nutzen: Sie beschützt ihn nicht, spendet weder Fleisch, Milch noch Eier. Und sie kuschelt nur, wenn sie Lust darauf hat.

Aber Katzen wissen, wie sie den Menschen gefallen. Untereinander kommunizieren sie fast ausschließlich  über Geruchsstoffe . Ist aber ein Mensch in der Nähe, dann schnurren und maunzen sie gerne und laut. Die Tiere haben gelernt, dass sie so besser akzeptiert werden. Studien zufolge ist die „Menschenliebe“ bei Katzen übrigens erblich. Sind Kater und Katze Menschenfreunde, ist es ihr Nachwuchs auch.

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