Verfehltes Ziel: 70 Prozent aller Erwachsenen in den USA sollten bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli mindestens eine Impfdosis erhalten. imago images/Pixsell

Trotz zahlreicher Anreize und einem großen Vorrat an Impfstoffen haben die USA ein von Präsident Joe Biden gesetztes Impfziel verfehlt. Die Regierung wollte erreichen, dass 70 Prozent aller Erwachsenen bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli mindestens eine Impfdosis erhalten. Bis dahin bekamen jedoch nur 67 Prozent, oder 173 Millionen Menschen, mindestens die erste Impfung, wie Daten der Gesundheitsbehörde CDC am 4. Juli zeigten. Gut 58 Prozent aller Erwachsenen sind bereits vollständig geimpft.

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Jetzt wird auch deutlich, wieso das Impfziel der USA bislang verfehlt werden konnte. So sollen Verschwörungstheoretiker ganze Arbeit mit leichtgläubigen Amerikanern leisten. So glaubt jeder fünfte Amerikaner laut einer neuen Umfrage im Magazin The Economist daran, dass im Covid-19-Vakzin ein Mikrochip versteckt ist. Und das mit diesem Menschen überwacht werden sollen.

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15 Prozent der Amerikaner glauben an eine Verschwörungstheorie

Die von YouGov durchgeführte Erhebung ergab, dass 15 Prozent der Amerikaner die Verschwörungstheorie, für die es keine Beweise gibt, für „wahrscheinlich wahr“ halten. Weitere 5 Prozent glauben, dass es „definitiv wahr“ ist. Wer hinter dem Komplott stecken soll: die Bill Gates Foundation.

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So gut wie alle Verschwörungstheoretiker gaben an, ihr Mikrochip-Wissen aus Social Media zu haben. 27 Prozent der 30- bis 44-Jährigen unterstützen die Theorie, mehr als alle Altersgruppen. Das trifft nur auf 8 Prozent von Biden-Wählern zu, während 29 Prozent von Trump-Fans dran glauben.