Domitila Barros freut sich über die Wahl zur „Miss Germany“. dpa/Ditfurth

Die Sozialunternehmerin und Schauspielerin Domitila Barros aus Berlin ist die neue „Miss Germany“. Aufgewachsen ist die 37-Jährige in Brasilien in einer Favela und hat in einem Straßenkinderprojekt ihrer Eltern mitgearbeitet. Ihr lägen Themen wie soziale Gerechtigkeit und Umwelt am Herzen, sagte sie bei der Wahl am Samstagabend im Europa-Park im badischen Rust. „Wir alle leben auf der Mutter Erde. Und die braucht uns ganz doll im Moment.“

Domitila Barros will soziale Gerechtigkeit und Umweltthemen sexier machen

Diese Themen wolle sie „cooler, vielleicht sogar ein bisschen sexier machen“, sagte Barros. Dafür nutze sie vor allem soziale Medien. „Die Leute, die ich erreichen möchte, lesen nicht alle Zeitungsartikel – aber die scrollen“, sagte sie. Nach der Kür sackte sie auf der Bühne zusammen, die zehn anderen Kandidatinnen eilten zu ihr.

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Die Staffel 2021/22 war mit einer deutschlandweiten Top 160 gestartet – und anders als früher unabhängig von den Bundesländern. Bewerben konnten sich Frauen im Alter von 18 bis 39 Jahren, die eine „Mission“ hatten. Eine Jury aus Prominenten sowie das Publikum bei einer Online-Übertragung stimmten über die Beste der elf Finalistinnen ab.