Der traditionsreiche Circus Krone in München trauert um seinen weißen Löwen King Tonga. Das Foto zeigt das Raubtier mit seinem Dompteur Martin Lacey jr.  dpa/Circus Krone

Trauriger Tod eines Manegenstars: Der traditionsreiche Circus Krone in München trauert um seinen weißen Löwen King Tonga. Das gesundheitlich bereits angeschlagene Raubtier sei am Samstag nicht mehr aufgewacht, teilte Dompteur Martin Lacey jr. mit. Erst kürzlich war das knapp 20 Jahre alte Tier operiert worden.

Der Löwe – Vater und Großvater einiger Nachkommen – habe mit seiner „mächtigen Erscheinung und wunderschönen Mähne“ viele Herzen erobert. Auch wenn King Tonga ein für einen Löwen stolzes Alter erreicht habe, sitze der Schock bei der Familie Lacey-Krone dennoch sehr tief, hieß es. „Ich bin sehr stolz, ein Teil und eine wichtige Rolle seines Lebens gewesen zu sein“, sagte Lacey.

Werden seine Zuneigung und sein unglaubliches Gebrüll vermissen

Und weiter: „Er wird so sehr vermisst werden. Ich bin sehr traurig, aber auch sehr stolz darauf, dass ich einen großen Teil meines Lebens mit ihm verbracht habe“, schrieb der Dompteur und brachte seine Trauer zum Ausdruck: „Ich werde deine Zuneigung und dein unglaubliches Gebrüll vermissen, ich werde dich vermissen.“

Zuletzt hatte King Tonga mit einem neuen Geschäftsmodell von sich hören gemacht: Die Betreiber des Circus Krone versuchten aus seinem Kot im Einmachglas Kapital zu schlagen. Die exotischen Exkremente sollten nach Angaben des Zirkus als Hausmittel verwendet werden, um andere Tiere fernzuhalten.