Ein Mann hat in Zürich eine Frau erschossen und ist bei einem Schusswechsel mit der Polizei mutmaßlich selbst tödlich getroffen worden, wie die Kantonspolizei Zürich am frühen Donnerstagmorgen mitteilte. (Symbolbild) Christoph Soeder/dpa

Ein tödliches Drama um einen 38-jährigen Deutschen erschüttert die Schweiz. Der Mann soll einen anderen Mann entführt haben.  Doch bei der missglückten Verhaftung passiert es: Der Mann eröffnet das Feuer, es kommt zur Schießerei. Er und seine Begleiterin sterben noch am Tatort.

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Was ist geschehen? Zunächst hat der Deutsche am Donnerstagabend vor einer Woche einen Mann im Kanton Zürich entführt, ihn mit einer Schusswaffe bedroht. Als er sein Opfer noch in der selben Nacht freilässt, beginnt die Jagd der Polizei.

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Zwei Tote bei Schusswaffenangriff von Deutschem in Zürich

Die  Ermittlungen führen die Zürcher Kantonspolizei schließlich nach Wallisellen, einen Vorort Zürichs.

Weil die Polizei davon ausgeht, dass der Verdächtige bewaffnet ist, rücken Spezialisten der „Interventionseinheit“ aus. Und tatsächlich: Als der 38-Jährige  am Seidenplatz in Wallisellen verhaftet werden sollte, zückt er „unvermittelt“ die Schusswaffe, eröffnet das Feuer, wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt.

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Mutmaßlich trifft er dabei seine Begleiterin.

„Darauf kam es zu einem Schusswaffeneinsatz der Polizei“, heißt es – und die trifft den 38-Jährigen tödlich. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen versterben der bislang bei der Kriminalpolizei nicht bekannte Mann und die Frau noch vor Ort, wie die Kantonspolizei weiter mitteilt.

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