Einsatzkräfte der Polizei untersuchen den Tatort auf der Rhenaniastraße in Mannheim. René Priebe/PR-Video/dpa

Gerade erst raste am Berliner Breitscheidplatz ein Mann mit seinem Auto in eine Menschengruppe, ein Mensch starb bei der Horror-Attacke, mehrere wurden verletzt. Und nun gab es bereits den nächsten Amok-Wahnsinn: Ein Mann soll in Mannheim zuerst seinen Vater getötet haben, dann auf der Flucht vor der Polizei in eine Gruppe Fahrradfahrer gefahren sein. Eine Radlerin (71) kam bei dem Crash ums Leben.

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Die anderen wurden verletzt, kamen in umliegende Krankenhäuser, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagabend mit. Der inzwischen festgenommene 36-jährige Beschuldigte wird verdächtigt, am Sonntag kurz nach 18 Uhr seinen 69 Jahre alten Vater in Ellerstadt in Rheinland-Pfalz getötet zu haben. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst im Dunklen.

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Der Täter flüchtete mit dem Auto, krachte in eine Gruppe Radfahrer

Danach flüchtete der mutmaßliche Täter laut vorläufigen Ermittlungen noch vor Eintreffen der Polizei per Auto. Im baden-württembergischen Mannheim sei der Wagen dann mit den vier Radlern kollidiert, der Fahrer wieder geflüchtet - letztlich zu Fuß. Schließlich sei er dann in den angrenzenden Rhein gesprungen. „Durch Polizeikräfte konnte der Mann, welcher sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, schließlich festgenommen werden“, berichteten die Ermittler.

Ein Polizeisprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur am späten Abend, es gebe bislang keine Erkenntnisse dazu, dass die Taten politisch motiviert sein könnten. Offen blieb zunächst, ob der Tatverdächtige vorher schon polizeibekannt gewesen war. Auch die genauen Umstände der Festnahme am Rhein waren Stunden später noch ungeklärt. Bei der Verfolgungsjagd kamen den Ermittlern zufolge ein Hubschrauber und ein Boot der Wasserschutzpolizei zum Einsatz.

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Am Mittwoch war ein 29-Jähriger in der Berliner City West an zwei Stellen in Menschengruppen gefahren. Dabei wurde eine Lehrerin aus Hessen getötet, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter mehrere Schüler. Über den Täter, einen Mann namens Gor V., wurde später bekannt, dass er an einer schweren psychischen Erkrankungen, einer paranoiden Schizophrenie, leidet.