Linda Evans wurde einst als eine der schönsten Frauen Hollywoods hofiert. Felix Heyder/dpa

Nachdem ihre zwei Ehen scheiterten und ihr letzter Freund Yanni sie kurz vor ihrem 50. Geburtstag verlassen hatte, lebt Linda Evans allein in ihrem Traumhaus in Tacoma (US-Bundesstaat Washington). „Ich habe mir mein ganzes Leben gewünscht, einen Mann und Kinder zu haben, die klassische Familie eben“, sagt die Star-Schauspielerin der Kult-Serie „Denver-Clan“ zum Promi-Magazin Bunte. „Dieser Traum hat sich leider nicht erfüllt. Aber inzwischen hat sich meine Wunschvorstellung geändert. Ich bin viel glücklicher ohne Mann. Ich liebe mein Leben so, wie es ist.“

Linda Evans war zweimal verheiratet

Linda Evans hat gern und häufig Gäste, für die sie leidenschaftlich kocht: „Was immer gut ankommt, ist Pasta. Mein aktuelles Lieblingsgericht ist Pasta mit angebratenen Gambas. Ein paar Gewürze dazu und ein bisschen Zitrone. Fertig! Das schmeckt allen.“

In den 60er- und 70er-Jahren war Evans zweimal verheiratet: Von 1968 bis 1974 mit ihrem Schauspielkollegen John Derek und zwischen 1975 und 1979 mit dem Geschäftsmann Stan Herman. Später war sie mehrere Jahre mit dem griechischen Komponisten Yanni zusammen.

Joan Collins als Alexis Carrington, John Forsythe als ihr geschiedener Mann Blake Carrington und Linda Evans als seine neue Ehefrau Krystle Carrington in der US-Serie „Denver-Clan“ Bert Reisfeld/dpa

Die blonden Haare perfekt gestylt, nett lächelnd und ihrem Fernsehgatten Blake Carrington treu ergeben – so begeisterte Linda Evans in den 1980er-Jahren ein Millionen-Publikum. In der Rolle der Krystle Carrington in der Hit-Serie „Denver Clan“, in den USA unter dem Namen „Dynasty“ bekannt, wurde die amerikanische Schauspielerin weltberühmt. Legendär war ihr Zickenkrieg mit Carringtons intriganter Ex-Ehefrau Alexis (Joan Collins). Evans spielte neun Jahre lang in der populären Familiensaga mit.

Auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Fernsehserie „Der Denver-Clan“ hat Hauptdarstellerin Linda Evans in Deutschland eine treue Fangemeinde. „Ich bekomme mehr Fanpost aus Deutschland als aus jedem anderen Land Europas“, berichtete die US-Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur. „Meine tollen deutschen Fans waren immer wundervoll, sehr begeistert und über all die Jahre ein Teil meines Lebens. Sie sagten mit breitem Lächeln immer so schöne Dinge zu mir wie: ‚Der Denver-Clan, das bist Du‘.“ Viele ihrer deutschen Fans ließen noch heute von sich hören. Zu einigen wenigen Menschen in Deutschland pflege sie seit den 80er-Jahren lange Freundschaften.

Linda Evans spielte im vergangenen Jahr  in der Folge „Kapstadt“ der ZDF-Serie „Das Traumschiff“ sich selbst. Hier mit Schauspielkollege Dietrich Hollinderbäumer. Dirk Bartling/ZDF/dpa

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Evans, die einst als eine der schönsten Frauen Hollywoods hofiert wurde, blickt auf ein turbulentes Leben zurück. Der Vater starb, als sie 15 Jahre alt war. Sie sei „schrecklich scheu“ gewesen, als Hollywood durch einen Werbespot auf die hübsche, brünette Schülerin aufmerksam wurde. Sie nahm Jobs vor der Kamera an, auch um ihrer Mutter und den beiden Schwestern zu helfen. Evans färbte die Haare blond, ließ die letzten Buchstaben ihres Familiennamens Evanstad fallen und erhielt 1965 die Hauptrolle in dem erfolgreichen TV-Western „The Big Valley“.