Ein Mund-Nasen-Schutz bleibt in Innenräumen für eine Mehrheit der Deutschen weiter unentbehrlich. dpa/Matthias Balk

Maske auf oder nicht? Das fragen sich seit dem weitgehenden Wegfall der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung viele Deutsche. Und die meisten scheinen dann doch noch zur Vorsicht zu neigen. Jedenfalls hat jetzt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergeben, dass die Mehrheit der Bevölkerung trotz des Wegfalls der Maskenpflicht weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz trägt – zumindest in öffentlichen Innenräumen.

In Geschäften tun dies beispielsweise 58 Prozent der Befragten. Beim Einkaufen ist eine Maske zum Schutz vor dem Coronavirus für diese nach wie vor ein Muss. 19 Prozent verzichten auf eine Maske, 23 Prozent tragen sie nur „hin und wieder“.

Mehr als zwei Drittel lassen sich bei Masken-Entscheidung nicht non anderen beeinflussen

Mehr als zwei Drittel der Befragten (70 Prozent) gaben zudem an, dass sie sich bei ihrer Entscheidung eine Maske zu tragen, nicht von anderen Personen beeinflussen ließen. Nur bei 8 Prozent habe dieser Faktor einen Einfluss auf ihre Entscheidung. Gelegentlich lassen sich 21 Prozent vom Verhalten anderer in dieser Frage beeinflussen.

Am 3. April waren durch das geänderte Infektionsschutzgesetz zahlreiche Auflagen weggefallen. Eine Maskenpflicht ist fast bundesweit nur noch in Praxen, Pflegeheimen, Kliniken, Bussen, Flugzeugen und Bahnen sowie Tests beispielsweise in Schulen möglich.