Die kleine Kali war gerade vier Jahre alt, starb nach einer Corona-Infektion im Schlaf. GoFundMe/Karra Harwood

Es sind Worte voller Schmerz, voller Verzweiflung – und doch gibt es nichts, was diese Tragödie ungeschehen machen könnte. „Unser wunderschönes Baby hat heute Morgen Flügel bekommen. Ihr Herz war zu rein für diese grausame Welt und Gott entschied, dass er einen weiteren schönen Engel an seiner Seite braucht.“ Diese Worte stammen von Karra Harwood, einer Mutter aus Amerika. Sie verlor ihre kleine Tochter Kali (4), das Mädchen starb an einer Corona-Infektion. Das Tragische: Harwood hatte ihre Tochter angesteckt, sie war Impf-Gegnerin – und wünscht sich nun, sie hätte anders entschieden.

Nach Corona-Infektion: Das Mädchen (4) bekam Fieber, starb im Schlaf

Das News-Portal The Daily News in Galveston County (Texas) berichtete über den dramatischen Fall. In dem County in Texas forderte das Virus bereits 466 Menschenleben, heißt es – mit ihren vier Jahren sei die kleine Kali das jüngste Todesopfer. „Sie war so lustig und frech“, sagte Karra Harwood, die Mutter des Mädchens, dem Bericht zufolge. „Sie war kein durchschnittliches kleines Mädchen, spielte lieber mit Würmern und Fröschen, als Schleifen zu tragen. Sie war so voller Leben.“

Zuerst habe sich die Mutter mit dem Virus infiziert. „Ich kam nach Hause und wurde isoliert. Ich habe versucht, mich von ihr fernzuhalten.“ Doch um 2 Uhr morgens bekam das Mädchen plötzlich Fieber. Die Eltern gaben ihr Medikamente, um die Temperatur zu senken. Doch nur Stunden später, gegen 7 Uhr in der Frühe, war das Mädchen tot. „Sie ist im Schlaf gestorben“, sagte Harwood.

Dramatisch: Es ist davon auszugehen, dass die Mutter selbst das Mädchen infizierte. Denn: Dass sich das Mädchen an der Schule infizierte, glauben Gesundheitsbeamte nicht. Eine Kontaktverfolgung habe ergeben, dass niemand, mit dem die kleine Kali Kontakt hatte, das Virus in sich trug. Harwood, die wie ihr Mann aufgrund der Corona-Pandemie die Arbeit verlor, sei nicht geimpft gewesen. „Ich gehörte zu denen, die dagegen waren. Nun wünsche ich mir, ich wäre es nicht gewesen.“

Mediziner warnen: Covid bei Kindern nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Amerikanische Mediziner warnen nun erneut davor, eine solche Infektion nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Und dass Kinder, die Symptome zeigen, schnellstmöglich medizinisch versorgt werden sollen. „Wenn Ihre Kinder krank sind, ist es sehr wichtig, nicht zu sagen: ‚Oh, es wird schon wieder besser‘“, sagte Philip Keiser vom örtlichen Gesundheitsamt. „Wenn Ihre Kinder krank sind, suchen Sie medizinische Hilfe auf!“

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Für die Impf-Gegnerin und ihre Familie kommt dieser Rat zu spät. „Wir sind alle gebrochen und verloren und versuchen herauszufinden, wie wir ohne sie leben sollen“, schreibt die Mutter auf einer Website, über die derzeit Spenden für die Beisetzung gesammelt werden. „Unsere Familie hat Covid und ist deswegen arbeitslos. Alles wird helfen und Kali wäre so dankbar, in Frieden ruhen zu können.“

Auf der Spenden-Seite hinterlassen zudem viele Nutzer ihre Beileidsbekundungen. Eine Frau schreibt: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie groß euer Schmerz sein muss. Es bricht mir das Herz zu sehen, wie Menschen von Anti-Impf-Informationen in die Irre geführt werden.“ Nun bete sie dafür, „dass der Tod dieses kleinen Mädchens nicht umsonst ist. So viele Gebete für die Familie, die von Trauer überwältigt werden muss“.