Die Feuerwehr im Einsatz. (Symbolfoto) Imago/Ulmer

Die Corona-Leugner in Deutschland radikalisieren sich immer weiter. In vielen Städten werden ihre als Spaziergänge getarnten Aufmärsche von rechtsextremen Kadern organisiert, sie halten sich nicht an Auflagen und benutzen immer wieder Kinder als menschliche Schutzschilde. Zudem werden immer mehr von ihnen gewaltbereit. In Idar-Oberstein wurde im vergangenen Jahr ein Tankstellenmitarbeiter von eine Corona-Leugner erschossen, immer wieder werden Menschen angegriffen, wenn sie auf die Maskenpflicht hinweisen und nun wurde in Wismar ein Testzentrum durch ein Feuer beschädigt - unweit einer Demo aus dem Milieu. 

Zwei Feuer am Montagabend in Wismar gelegt

Zwei Feuer habe es laut Polizei am Montagabend in Wismar gegeben. Es werde wegen Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung ermittelt, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen. Beide Fälle hängen demnach zusamen.

Nach ersten Erkenntnissen wurden zuerst ein Baustellen-Klo sowie ein Müllcontainer angezündet. Das Feuer griff auf das daneben stehende Testzentrum in einem Container über. Dieses sei erheblich beschädigt worden. Die Feuerwehr aus Wismar konnte die Flammen löschen.

Kurz danach sei ein Müllcontainer angesteckt worden, der in einer Nachbarstraße an einer Hauswand eines indischen Lieferdienstes stand. Dieses Feuer hätten die Einsatzkräfte schon bei der Anfahrt zum Testzentrum bemerkt und gelöscht, bevor die Flammen auf das Gebäude des Lieferdienstes übergriffen.

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Die Polizei prüft bei der Ermittlung der Brandursache auch, ob ein Zusammenhang zu den Feuern und einer Corona-Leugner-Demo in der Wismarer Innenstadt besteht. Die fand wenige Stunden vor den Bränden mit 700 Teilnehmern statt und verlief laut Polizeibericht friedlich.