Frau beim Einkaufen in Bekleidungsgeschäft. Foto: Imago/Sigrid Olsson

Der Chef des Bekleidungsunternehmens s.Oliver will gegen die Verlängerung des Lockdowns vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, sollte sie am Mittwoch beschlossen werden. Dies geht aus einem Bericht der Augsburger Allgemeinen hervor. Demnach sagte Claus-Dietrich Lahrs, dass eine Öffnung des Einzelhandels nicht erneut verschoben werden dürfe. Lahrs empfindet die Corona-Beschränkungen im Handel als Ungleichbehandlung, heißt es.

„Der Lebensmitteleinzelhandel und die Drogeriemärkte sind geöffnet und erfreuen sich bester Besucherfrequenzen. Uns hat man am 16. Dezember dagegen zum zweiten Mal in den Lockdown verbannt.“, so Lahrs.

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Der Unternehmer kritisierte zudem, dass Deutschland seine technologischen Möglichkeiten nicht hinreichend nutze. Lahrs erwarte, „dass die Regierung ihre Verantwortung trägt“. Dazu seien ein „zügiges Impfen der Bevölkerung “ sowie der„ Zugang zu Corona–Selbsttests“ notwendig.