Auf Carinhall widmete sich Hermann Göring (Bildmitte) nicht nur der Jagd. Hier empfing er auch Größen aus Politik und Wirtschaft, wie Ferdinand Porsche (links, im Anzug), der ihm 1939 neuen KdF-Wagen mit Faltdach vorführte. bpk-Bildagentur

An der Landstraße 100 weist kein Schild auf diesen Ort hin, um den so viele Gerüchte wabern. Bei Google Maps allerdings ist er markiert. Hier, am Großdöllner See, sollen Gold- und Kunstschätze liegen. Sogar das Bernsteinzimmer wurde hier schon vermutet – und nicht gefunden. Aber vielleicht gibt es ja zumindest noch einen Silberlöffel mit Hakenkreuz auszubuddeln. Oder Görings Nachttopf.

Der Mythos von einem Hort in der Schorfheide zieht seit Jahrzehnten Schatzsucher an. Wieder und wieder graben sie verbotenerweise auf dem Gelände zwischen Großdöllner See und Wuckersee, wo das Landgut von Reichsmarschall Hermann Göring lag: Waldhof Carinhall. Der zweite Mann im Dritten Reich – er war auch Reichsjägermeister, Reichsforstmeister und Oberster Beauftragter für den Naturschutz – ging hier nicht nur der Jagd nach. Hier empfing er Größen aus Politik und Wirtschaft; und von hier aus organisierte er die Enteignung jüdischer Betriebe.

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Über Jahrhunderte hatte die Schorfheide eine besondere Bedeutung als Jagdrevier für Fürsten, Könige und Staatsoberhäupter. Göring herrschte hier zwölf Jahre lang. In mehreren Etappen ließ er seinen Landsitz errichten, 65 Kilometer nördlich von Berlin. Er nannte ihn nach seiner ersten Frau Carin (geb. Freiin von Fock), die 1931 in Schweden gestorben und dort bei ihrer Familie beigesetzt worden war. Ihren Leichnam ließ Göring 1934 nach Deutschland überführen und mit einem pompösen Staatsakt in einem Mausoleum über dem Steilufer des Wuckersees bestatten.

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„Der Landsitz Görings war nicht nur sein Refugium, sondern auch Stätte des Gedenkens an seine erste Ehefrau Carin“, sagt Volker Knopf, der seit rund 50 Jahren zum Dritten Reich forscht und mehrere Bücher darüber geschrieben hat. „Die Namensgebung ‚Carinhall‘ zeigte, wie sehr Göring vorgab, Carin zu lieben. Dieser Name war auch Indiz für seinen Hang zur Selbstinszenierung.“ Knopf geht davon aus, dass die Bezeichnung an Walhall angelehnt ist, in der nordischen Mythologie die „Halle der Gefallenen“, in der Göttervater Odin die toten Krieger zum Festmahl empfing.

In mehreren Bauetappen ließ Göring Carinhall errichten. Aus einem Landhaus im Stil einer schwedischen Jagdhütte erwuchs ein gewaltiges Anwesen – hier der Innenhof mit Blick zum Hauptportal. bpk-Bildagentur/Geheimes Staatsarchiv, SPK/Bildstelle GStA PK

Das Grab am Wuckersee war ein Stück entfernt von der Residenz, die aus mehreren Häusern und Höfen bestand, aus Hallen und Sälen, einer Adjutantur und Telefonzentrale sowie einem Luftschutzbunker. Die Räume nahmen rund 11.000 Quadratmeter Fläche ein, die zwei Innenhöfe erstreckten sich über 15.800 Quadratmeter. Die Seitenflügel waren 72 Meter lang. Vor der Zufahrt lag der „Hirschplatz“, auf dem ein großer bronzener Hirsch stand – der Platz ist inzwischen ein Parkplatz, und der Hirsch steht im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.

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Ein Sonnabend Ende März. Das Gelände, auf dem sich einst Carinhall breitmachte, ist von Trümmern übersät, auf denen Moos, Gras und Gestrüpp wuchern. Von Görings Anwesen ist wenig geblieben. Es ist nicht ungefährlich, sich hier zu bewegen. Hier und da lauern Stolperfallen: Steine, Betonplatten und Eisenstäbe, die aus dem Boden ragen; Spalten, Gruben und Löcher, die in ein Dunkel führen.

Eine Gruppe Senioren in Funktionsjacken versammelt sich vor einer Schautafel. Zeitgleich stapfen vom Trampelpfad aus dem Wald drei Männer heran: ein Blonder, ein Rothaariger und ein Dunkelhaariger. Der Rothaarige hält in der linken Hand eine Metallsonde. Aus den Rucksäcken der jungen Männer ragen Detektorspulen heraus. Illegalen Schatzsuchern auf einem Bodendenkmal – und das ist Carinhall – drohen hohe Geldstrafen, wenn sie erwischt werden. Die Jungs grüßen verhuscht und steigen in einen VW-Bus. Sie sind nicht die Einzigen, die glauben, dass es hier noch etwas zu holen gibt.

Die beiden Postenhäuschen stehen an der ehemaligen Zufahrt zu Carinhall. Auch zwei Wohnhäuser für die Wachmannschaften sind erhalten geblieben. Andreas Kopietz

In Carinhall hortete Hermann Göring Kunstwerke. Die Wehrmacht hatte sie in den Kriegsgebieten geraubt, oder sie stammten aus beschlagnahmten Sammlungen jüdischer Eigentümer. Einiges hatte Göring auch angekauft. Er begeisterte sich für da Vinci, Raffael und Rubens sowie für deutsche Meister wie Cranach, Dürer und Grünewald, schreibt Albert A. Feiber vom Institut für Zeitgeschichte. Seine künstlerischen Vorlieben hätten sich während des Krieges immer wieder dem jeweils neu besetzten Land angepasst. Die Kunstsammlung umfasste laut Feiber bei Kriegsende 1375 Gemälde, 250 Skulpturen, 108 Tapisserien, 300 antike Möbel, 60 Perser- oder französische Teppiche, 75 Glasfenster und 175 kunstgewerbliche Objekte.

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Für diese Sammlung hatte Göring große Pläne. Im „Hermann-Göring-Museum“ in Carinhall, einem Erweiterungsbau, wollte er die Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich machen. Er träumte von gewaltigen Hallen am Ufer des Wuckersees. Dafür sollte es eine repräsentative Zufahrt geben, von Osten her wurde deshalb eine Allee angelegt.

Am Anfang dieser Straße, Kastanienallee genannt, entstand eine Toreinfahrt mit zwei Postenhäuschen, die noch erhalten sind. Auch zwei Wohnhäuser für die Wachmannschaften stehen noch. Aus einem der Gärten davor werden Holundermarmelade und Kräuteressig verkauft. Eine Wandergruppe studiert an diesem sonnigen Vormittag die Etiketten.

Mobiliar und viele wertvolle Dinge hatte Göring zurückgelassen. Jeder hat sich dann da bedient: die Wachmänner, die Russen, die Bevölkerung aus der Region.

Volker Knopf, Fachautor

Als die Front 1945 näher rückte, ließ Göring die Kunstsammlung mit Sonderzügen abtransportieren, unter anderem nach Berchtesgaden. Am 20. April verließ er den Waldhof, um Hitler an dessen Geburtstag in der Reichskanzlei seine Aufwartung zu machen und dann weiter nach Bayern zu fahren. Vor seiner Abreise hatte er seiner Wachmannschaft den Auftrag gegeben, Carinhall zu sprengen. Die Männer platzierten 80 Fliegerbomben in den Kellern. Kurz vor Mittag des 28. April, als die Sowjets nur noch wenige Kilometer entfernt waren, sprengten sie alles in die Luft.

Volker Knopf zitiert einen ehemaligen Angehörigen des Sprengkommandos, mit dem er gesprochen hatte: „Der Anblick der gehorteten Schätze war überwältigend.“ Knopf sagt: „Vor allem war der Wachmann erstaunt, was da an Lebensmittelvorräten gehortet war. Außerdem war Carinhall keineswegs leergeräumt. Mobiliar und viele wertvolle Dinge hatte Göring zurückgelassen. Jeder hat sich dann da bedient: die Wachmänner, die Russen, die Bevölkerung aus der Region. Manches findet sich heute noch in den Häusern umliegender Dörfer.“

Vor der Gruft lagen die Gebeine von Carin Göring

Warum er den Sarg seiner verstorbenen Frau nicht auslagern ließ, um ihn vor der Roten Armee zu sichern, wisse niemand, sagt Knopf mit Blick darauf, dass die Umbettung wie ein Staatsakt inszeniert worden war. Unbekannte brachen den Sarg auf, verwerteten das Zinkblech daraus. Im Jahr 1947 meldete ein Forstarbeiter der sowjetischen Kommandantur in Templin den Fund von Leichenteilen.

Die vor der Gruft verstreut umherliegenden Gebeine Carin Görings wurden in der Nähe beerdigt. Auf Veranlassung der Familie von Fock sorgte der Pfarrer der schwedischen Gemeinde in Berlin dafür, dass die sterblichen Überreste exhumiert, heimlich nach West-Berlin geschafft und im Krematorium Wilmersdorf unter falschem Namen eingeäschert wurden. Der Pfarrer transportierte die Urne nach Schweden, wo sie 1951 beigesetzt wurde.

Kurz nach der Wende fanden Schatzsucher noch ein Stück Schädel. Sie ließen es vor Ort und verabredeten sich mit einem Fernsehsender zu einem Dreh. Doch die Mitglieder des Vereins Schorfheide-Museum waren nach Angaben seines Leiters Helmut Suter schneller. Sie bargen das Knochenstück und übergaben es der schwedischen Gemeinde.

Zwischen dem Großdöllner See und dem Wuckersee lag Carinhall. Der Landsitz bestand aus mehreren Häusern und Höfen, Hallen und Sälen, einer Adjutantur und Telefonzentrale sowie einem Luftschutzbunker. dpa/euroluftbild.de/Robert Grahn

Jahrzehntelang war der Wald Sperrgebiet. Walter Ulbricht, Erich Honecker und Erich Mielke machten hier Jagd auf Hirsche und Hasen. Das frühere Gästehaus von Carinhall in Döllnsee, 1940/41erbaut, wurde bis 1954 von der FDJ als Jugendherberge genutzt. Danach diente es dem DDR-Staatsrat als Gästehaus. Ulbricht erteilte von dort aus im Frühjahr 1961 den Befehl zum Bau der Mauer. Zehn Jahre später wurde er dort von Honecker entmachtet.

Nach dem Mauerfall, im Sommer 1990, suchten Polizeitaucher unter der Regie des letzten DDR-Innenministers Peter-Michael Diestel im Großdöllner See nach Schätzen von Carinhall. Fünf Bronzestatuen zogen sie an Land: die „Schreitende“, „Eos“ und „Anmut“ von Arno Breker, die Waldgruppe „Mädchen mit Hirschkuh“ des Belziger Bildhauers Hans Krückeberg und einen Abguss der „Venus von Medici“ aus den Uffizien in Florenz. Die Venus steht heute auf dem Hof des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Weißensee.

Die anderen Figuren sind im Schorfheide-Museum im Jagdschloss Groß Schönebeck ausgestellt, wo auch Überreste von Görings Modelleisenbahn zu sehen sind. Im Garten vor dem Schloss rekelt sich auch die „Nymphe von Fontainebleau“; deren Original von Cellini befindet sich im Louvre in Paris. Die Bronze-Schönheit gefiel Göring so sehr, dass er einen Nachguss bestellte.

Stolperfallen lauern auf dem Gelände, auf dem einst Carinhall lag: Spalten und Gruben, die in ein Dunkel führen. An manchen Stellen hat das Erdreich einfach nachgegeben, an anderen haben Schatzsucher illegal gegraben. Andreas Kopietz

Der Fund der Bronzestatuen spornte Glücksjäger an, zwischen Großdöllner See und Wuckersee auf Schatzsuche zu gehen. In den 1990er-Jahren buddelten sie Löffel, Serviettenringe und Orden aus. Selbst international bekannte Schatzsucher wie Norman Scott aus Florida guckten sich hier um, fanden aber nichts.

Im Herbst 1993 legte ein Mann aus Bayern den Eingang zu Görings Bunker frei. Er kam mit dem Forstamt überein, hier graben zu dürfen und im Gegenzug auf eigene Kosten ein Quartier für die unter Naturschutz stehenden Fledermäuse zu errichten.

Ein Schatzsucherverein aus Berlin barg 1994 eine Säule aus rotem Marmor. Im Februar 2020 versuchten Schatzgräber, die zweite Säule aus dem Boden zu holen. Ein Augenzeuge informierte Buchautor Volker Knopf, der rief Helmut Suter vom Verein Schorfheide-Museum an, dieser den Revierförster, und der alarmierte die Polizei, die die Täter festnahm. Gemeinsam mit dem Museumsverein wurde die Säule zehn Monate später geborgen. Beide Säulen stehen jetzt im Museum in Groß Schönebeck.

Es gab den Vorwurf der Naziverherrlichung

Hans-Otto Vöcks ist hier seit 1994 Förster. Das Treiben des Schatzsuchers, der den Bunkereingang freigelegt hatte, stoppte er 1995. „Er hat das Fledermausquartier als Vorwand genutzt, um weiterbuddeln zu können“, sagt Vöcks. „Auch nachdem ich ihm ein Ultimatum gestellt habe, ging da absolut nichts vorwärts. Ich habe dann das Loch mit einer Planierraupe zuschieben lassen.“

Immer wieder mal habe er illegale Schatzgräber erwischt, sagt der Förster. Aber in den vergangenen Jahren sei es ruhiger geworden, versichert er. Allerdings vermitteln die frisch aufgewühlten Löcher im Boden nicht den Eindruck, dass dem so ist.

Lange taten die Behörden so, als sei dieser Buchen- und Eichenwald ein Ort wie jeder andere. Und die Förster hätten am liebsten für Vergessen gesorgt. „Hier ist nichts mehr!“, hatte der Leiter des Forstamtes 1996 der Berliner Zeitung gesagt. Der Schatzsucher mit dem Fledermausquartier, mit dem diese Zeitung damals auch sprach, hatte Hinweisschilder vorgeschlagen, denn mit Schweigen ziehe man immer mehr Leute an. Die Gemeinde lehnte Schilder ab, sie hatte schlechte Erfahrungen gemacht. Nachdem sie Anfang der 90er-Jahre ein Hinweisschild an der Landstraße aufgestellt hatte, gab es Beschwerden, hier werde Naziverherrlichung betrieben; das Schild kam ab. Weggeräumt wurde auch ein Findling, den ABM-Kräfte fälschlicherweise mit „Karinhall“ beschriftet hatten.

Von Carinhall ist wenig geblieben. Selbst die Ruine des Portals vom Innenhof, fotografiert 1948, gibt es längst nicht mehr. Befürchtungen, dass der Ort ein Wallfahrtsort für Neonazis werden könnte, haben sich nicht erfüllt. bpk-Bildagentur/Herbert Hensky

Vor vier Jahren wurde auf Initiative der Gemeinde Schorfheide und des Vereins Schorfheide-Museum am Hirschplatz eine Schautafel aufgestellt. Auch ein Findling ist wieder da, diesmal mit korrekter Aufschrift. Ein Hinweis an der Landstraße fehlt aber immer noch. „Inzwischen sieht man das alles ein bisschen entspannter“, sagt Helmut Suter vom Museumsverein. „Auch wenn dieser Ort bei manchen Leuten noch immer eine seltsame Mystik entfaltet und sie den Schreibtischtäter Göring glorifizieren.“ Am Geburtstag oder Sterbetag von Göring würden dort mitunter Kerzen aufgestellt.

Auch Förster Vöcks findet manchmal Blumen oder eine abgestellte Kerze. „Aber das ist nicht viel“, sagt er. Vöcks hält nach eigenem Bekunden nichts davon, die Historie des Ortes zu verschweigen. „Wir reden offen darüber. Befürchtungen, dass Carinhall ein Wallfahrtsort für Neonazis werden könnte, haben sich nicht bestätigt.“

Das Gold, die Cranachs, die Büsten dürften also alle längst weg sein. Doch auch mit Kleinigkeiten geben sich Schatzsucher zufrieden: Koppelschlösser, Abzeichen, Emailleschilder. Vielleicht ist ja auch der gusseiserne Heizkörper bald etwas wert, der da noch in einem Dornbusch liegt, oder die Metallstufe vom Gully des Abwassersystems.

Viel Freude haben Schatzsucher hier nicht. Ein erfahrener Sondengänger, der hier einen durchlöcherten Stahlhelm fand, berichtet, der Detektor piepe pausenlos. Es sind die Stahlträger und Armiereisen in den überwucherten Betontrümmern.

Übrigens habe auch die Stasi das Gelände gründlich abgesucht, sagt Volker Knopf. „Wer immer auch kommt und wo immer sie suchen – sie werden dort nichts mehr finden.“


Info:

  • Adresse: Carinhall, bei Groß Dölln, zwischen Großdöllner See und Wuckersee, Schorfheide
  • Anfahrt: Regionalexpress RE3/ Regionalbahn 24 bis Eberswalde, Regionalbahn RB63 bis Friedrichswalde, von dort aus Wanderung (hin und zurück 15 Kilometer). www.vbb.de
  • Buchtipp: Volker Knopf, Stefan Martens: Görings Reich. Selbstinszenierungen in Carinhall, Ch. Links Verlag, Berlin 2015 (8. Auflage)