Britney Spears auf einer Filmpremiere in Los Angeles im Jahr 2018 AP

Eigentlich sollte mit ihrem leidenschaftlichen Auftritt vor Gericht alles besser werden. Stattdessen reißen für Britney Spears (39) seither die Hiobsbotschaften nicht mehr ab:

Zuerst weigerte sich die Richterin, ihren Vater Jamie Spears als Vormund abzulösen. Dann warf ihr langjähriger Manager Larry Rudolph hin und nun kündigte ihr auch noch ihr Anwalt Sam Ingham, der die Pop-Prinzessin seit 2008 repräsentiert hatte.

Der Jurist stellte am Dienstag einen offiziellen Antrag an das Gericht, so schnell wie möglich aus seiner Verpflichtung, Spears zu vertreten, entlassen zu werden. Ingham war nämlich vom Gericht als Beistand für Britney während der Vormundschaft eingesetzt worden und kann sich nicht ohne O.K. der Richterin einfach zurückziehen.

Ihr Anwalt ist wütend auf Britney

Ein Insider enthüllte bei „TMZ“, was hinter der plötzlichen Trennung steht: „Ingham war extrem wütend über Britneys Statement vor Gericht, dass sie angeblich nicht gewusst habe, dass sie jederzeit einen Antrag auf Beendigung der Vormundschaft stellen kann. Er soll ihr im Laufe der Jahre sogar mehrmals dazu geraten haben, doch sie wollte das nicht.“ Laut eines anderen Insiders habe Britney nur mit ihrem Anwalt darüber gesprochen, wie sie ihren Vater als Vormund loswerden könnte.

Ihr Manager Larry Rudolph hatte seine Kündigung damit begründet, dass Spears keinen Manager mehr braucht, weil sie nie wieder als Sängerin auftreten will. Doch laut eines Insiders soll auch in diesem Fall Spears’ Gerichtsstatement der Grund für den Bruch sein. Britney hatte Rudolph darin beschuldigt, sie 2018 zu ihrer Europatournee gezwungen zu haben. Laut „TMZ“ gibt es aber schriftliche Kommunikation wie SMS-Nachrichten, in denen Spears ihren Manager „angebettelt“ haben soll, dass sie unbedingt auf Tour gehen will.

Dagegen wird Co-Vormund Jodi Montgomery der 39-Jährigen auf jeden Fall die Stange halten. Ihre Anwältin Lauriann Wright verriet der „Daily Mail“: „Ms. Spears hat meine Mandantin gestern noch einmal gebeten, weiterhin als ihr temporärer Vormund zu agieren. Und Ms. Montgomery ist fest entschlossen, Ms. Spears’ Interessen weiterhin als Vormund zu vertreten.“