Die Sängerin Britney Spears soll im US-Repräsentantenhaus über ihre Vormundschaft sprechen. Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Vielleicht sollte sie sich „Natürlich blond“ als Vorbereitung anschauen. Denn so wie „Elle Woods“ könnte auch Britney Spears bald vor dem Kongress der Vereinigten Staaten aussagen. Die 40-Jährigen verriet ihren Fans auf Instagram jetzt, dass sie von zwei Abgeordneten des Repräsentantenhauses eine Einladung bekommen hat. Die Politiker Charlie Crist und Eric Swalwell wollen der „Pop Prinzessin“ die Gelegenheit geben, über ihre Vormundschaft zu sprechen – und wie sie sich davon befreien konnte.

Spears enthüllt, dass sie den Brief bereits vor Monaten bekommen hatte: „Ich habe mich sehr geehrt gefühlt. Aber ich war noch nicht so weit mit meiner Heilung fortgeschritten, wie ich es jetzt bin“. Britney ist dem Kongress dankbar, dass man ihre Leidensgeschichte überhaupt zur Kenntnis genommen hat: „Dank des Schreibens fühlte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wichtig genug und angehört. In einer Welt, wo die eigene Familie gegen einen arbeitet, ist es sehr schwer Leute mit Empathie für deine Seite zu gewinnen.“

Spears deutet an, dass die durchaus es für möglich hält, die Einladung eines Tages anzunehmen: „Ich will anderen in ähnlich prekären Situationen helfen, das Leben bei den Hörnern packen und mutig sein. Ich danke dem Kongress sehr, dass sie mich ins Weiße Haus eingeladen haben!“ Doch sie brauch noch etwas Zeit, bis sie so weit ist: „Ich will mich nicht als Opfer hinstellen. Aber ich bin die Erste, die zugibt, dass ich ziemlich fertig durch die ganze Sache bin. “