Flammen steigen im Sierra National Forest auf. Foto: Eric Paul Zamora/The Fresno Bee via AP

Drei Wochen nach dem Ausbruch zahlreicher Waldbrände in Kalifornien kämpft die Feuerwehr in dem Westküstenstaat der USA weiter gegen die Flammen. Auf einem Campingplatz in einem Nationalpark der Sierra Nevada waren Medienberichten zufolge am Sonnabend (Ortszeit) etliche Menschen von der Umgebung abgeschnitten.

Die einzige Zugangsstraße war wegen eines Feuers in der Nähe des Sees Shaver Lake nicht passierbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsflugzeuge bemühten sich demnach, sich Zugang zu der Gegend zu verschaffen. Die von den Flammen bedrohten Camper seien angewiesen, sich zur Not in das Wasser des Mammoth Pool Reservoirs zu retten, berichtete „The Fresno Bee“ unter Berufung auf einen Sprecher des Nationalparks.

Die von den Flammen bedrohten Camper sollen sich zur Not in das Wasser des Mammoth Pool Reservoirs retten. Foto: Eric Paul Zamora/The Fresno Bee via AP

Laut dem Lagebericht der Feuerwehr von Sonnabend waren in dem Bundesstaat zuletzt knapp 12.500 Einsatzkräfte damit beschäftigt, über 20 größere Brände einzudämmen. Seit den Blitzeinschlägen, die Mitte August die ersten Brände ausgelöst hatten, seien mehr als 900 Feuer ausgebrochen, hieß es. Gut 6000 Quadratkilometer Land seien abgebrannt. Mindestens acht Menschen seien bisher ums Leben gekommen. Knapp 3300 Gebäude wurden den Angaben zufolge zerstört. Noch immer können mehr als 10500 Menschen nicht in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die beiden größten Brände wüteten zuletzt nahe der Metropole San Francisco.

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Die Feuerwehr rief die Anwohner der betroffenen Regionen im Bundesstaat auf, wegen der steigenden Temperaturen an diesem langen Feiertagswochenende, möglichst wenig Zeit draußen zu verbringen. Unter den derzeitigen Wetterbedingungen könnten sich leicht neue Brände entfachen. Am Montag wird in den USA der Labor Day, ein Gedenktag der Arbeiterbewegung, gefeiert.