Laut der Gerichtakten, die TMZ vorliegen, hatten die beiden das Anwesen im französischen Correns 2008 gemeinsam erworben. Imago Images/Starface

Der Brangelina-Krieg hat ein neues Schlachtfeld: Frankreich. Denn Brad Pitt verklagte Angelina Jolie jetzt, weil diese – ohne seine Erlaubnis einzuholen – ihren Anteil des gemeinsamen Chateau Miraval-Weingut an einen russischen Oligarchen verkauft hat.

Laut der Gerichtakten, die TMZ vorliegen, hatten die beiden das Anwesen im französischen Correns 2008 gemeinsam erworben. Laut Pitt steuerte Jolie damals 40 Prozent des 28,4 Millionen Dollar-Kaufpreises bei. Danach war es allein Brad, der in den nächsten Jahren viel Geld in das Weingut aus seiner Tasche investierte. Nur so sei es gelungen, die Weinherstellung seit 2013 profitabel zu machen.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Angelina Jolie und Brad Pitt im Jahr 2015. Mark Ralston/AFP

Laut Pitt hatten er und Angelina sich geeignet, dass es für einen Verkauf der Anteile das Ja-Wort des anderen benötigen würde. Im letzten Juni Jolie dann das Scheidungsgericht informiert, dass sie einen ungenannten Interessenten hat, der ihren Anteil an dem Weingut erwerben will. Pitt bestand in seiner Antwort auf den Antrag darauf, dass er dem Verkauf nicht zustimmt, bis er sich eine Meinung über den Käufer gebildet hat. Jolie verkaufte dennoch an ein Unternehmen namens Tenute del Mondo.

Angelina Jolie soll die Einzelheiten des Deals verschleiert haben

Im Oktober habe Pitt dann herausgefunden, dass Tenute del Mondo zur Stoli Wodka Gruppe gehört, die vom russischen Oligarchen Juri Shefler kontrolliert wird. Laut Gerichtsakten habe „Angelina Jolie mit Absicht die Einzelheiten des Deals verschleiert und nie die Erlaubnis zum Verkauf eingeholt“. Der Oscargewinner behauptet, dass Shefler es für ihn unmöglich mache, das Weingut weiterhin effizient zu betreiben. Pitt verlangt vom Gericht, dass der Verkauf rückgängig gemacht wird und verlangt dazu Schadensersatz von seiner Ex-Frau.

Ein Insider aus der Pitt-Ecke: „Jolie hat ihre juristischen und ethischen Auflagen gebrochen, in dem sie an Shefler verkauft hat. Sie trampelt damit auf den Rechten der einzigen Person herum, die ihr Geld und Schweiß in den Erfolg des Wein-Business investiert hat. Sie will unberechtig von einem Investment profitieren, das sie selbst nicht getätigt hat.“