Boris Becker vor dem Southwark Crown Court in London. www.imago-images.de

Es ist inzwischen rund vier Wochen her, dass die deutsche Tennis-Legende Boris Becker von einem Londoner Gericht wegen Delikten, die mit seiner Privatinsolvenz zu tun haben, zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und direkt ins Wandsworth-Gefängnis gebracht wurde. Inzwischen hat sich einiges geändert: Becker wurde ins komfortablere Huntercombe-Gefängnis gebracht - und er hat eine wichtige Entscheidung getroffen. Diese teilte sein Anwalt Christian-Oliver Moser nun öffentlich mit.

Boris Becker akzeptiert die Strafe des Gerichts

Wie der Jurist der Zeitung Bild sagte, hat Boris Becker seine Verurteilung nämlich akzeptiert. Weder gegen das Urteil, noch gegen das Strafmaß, das zweieinhalb Jahre Haft vorsieht, wolle er Rechtsmittel einlegen. Zudem nutzt Moser auch noch einmal die Gelegenheit, um etwaige Missverständnisse, um die Umstände von Boris Beckers Verurteilung zu klären.

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So will er klarstellen: „Der wesentliche Grund der Verurteilung unseres Mandanten liegt in dem Umstand begründet, dass er nach Insolvenzeröffnung über ein Geschäftskonto private Zahlungen veranlasst hat.“ Die getätigten Zahlungen seien unter anderem zugunsten seiner Kinder und Angehörigen erfolgt, oder aber „für offene Arztrechnungen und Beratungskosten.“ Vor der Eröffnung der Pivatinsolvenz habe Becker nichts illegales getan, so Moser.

Boris Becker: So läuft es in seinem neuen Knast

Der Anwalt spricht übrigens auch über die Verlegung von Becker in das komfortablere Huntercombe-Gefängnis, das eine niedrigere Sicherheitsstufe als der Wandsworth-Knast hat, in dem der dreimalige Wimbledon-Champion zunächst untergebracht war. In Huntercombe seien laut Moser „nur ausländische Männer, die wegen leichter Kriminalität verurteilt wurden“ untergebracht, es scheint so etwas wie eine Haft 1. Klasse zu sein.

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Dort will Boris Becker sich nun von seiner besten Seite zeigen, um idealerweise durch gute Führung so schnell wie möglich auf freien Fuß zu kommen. Schon direkt nach dem Urteilsspruch wurde davon ausgegangen, dass die zweite Hälfte der Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden dürfte.