Boris Becker vor dem Southwark Crown Court in London. AFP/Adrian Dennis

Seit etwas mehr als zwei Wochen sitzt die Tennis-Legende Boris Becker nun schon im Knast. Ein Londoner Gericht hatte ihn wegen Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und eine sofortige Inhaftierung im Wandsworth-Gefängnis angeordnet. Doch nun wurde er bereits innerhalb der Einrichtung verlegt. Das steckt dahinter.

Boris Becker im Gefängnis verlegt

Bereits nach wenigen Tagen im Gefängnis drang so einiges über die Haft von Boris Becker nach außen. Die Bild berichtete, dass der dreimalige Wimbledon-Sieger verschiedene Sonderrechte erfuhr. Zum Beispiel hätte seine Zellentür immer offen stehen dürfen. „Es zahlt sich also aus, berühmt zu sein“, zitiert das Blatt einen Mitarbeiter des Gefängnisses. Dennoch habe sich der 54-Jährige immer wieder beschwert, beispielsweise über zu wenig Essen.

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Doch nun wird Boris Becker laut Bild innerhalb des Gefängnisses verlegt und zwar in den „Trinity Wing“ - zu deutsch: Den Flügel der Dreifaltigkeit. Und dort soll es deutlich angenehmer zugehen als im Rest des Wandsworth-Gefängnisses.

Boris Becker im Knast verlegt: Das erwartet ihn im Flügel der Dreifaltigkeit

Auf Becker sollen dort „eine etwas entspanntere Aufsicht“ und die Möglichkeit, in der Essensausgabe, der Bibliothek oder der Wäscherei zu arbeiten, warten. Außerdem bekommt Becker in dem neuen Flügel eine Einzelzelle sowie die Möglichkeit sich weiterzubilden und Sport zu machen. Laut Bild wird der Trakt gar als „Wohlfühlort“ innerhalb des Gefängnisses bezeichnet.

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Und wieso genau wurde Boris Becker dorthin verlegt? Laut Bild könne es nämlich Monate oder Jahre dauern, bis man als Häftling in diesen Teil des Knasts kommt. Sicher ist: Um in den Flügel der Dreifaltigkeit zu kommen, musste Becker von der Standard-Einstufung als Neuankömmling hochgestuft werden. Ob das nun aufgrund von guter Führung oder doch eines gewissen Promi-Bonus' geschah, wird wohl nur er selbst wissen.