Der britische Schriftsteller und Musiker James Bowen und seine Katze Bob bei der Weltpremiere von "A Street Cat Named Bob". (Archiv) Foto: Will Oliver/EPA/dpa

Es war eine Freundschaft, die Millionen Menschen berührte. Nun ist die Straßenkatze Bob gestorben, wie ihr Besitzer James Bowen mitteilte. Der Ex-Drogenabhängige und Straßenmusiker aus London verdankte dem Kater nach eigenen Angaben sein Leben. Bob habe ihm „Richtung und Sinn“ gegeben, so Bowen.

Ein Buch über diese außergewöhnliche Freundschaft („Bob, der Streuner“) war zum Bestseller geworden und wurde sogar verfilmt. Weitere Bücher folgten. Insgesamt wurden acht Millionen Bücher in 40 verschiedenen Sprachen über Bob verkauft.

Nach Angaben des Verlags Hodder and Stoughton starb der rot-getigerte Kater am Montag. Mit über 14 Jahren hatte er bereits ein stattliches Katzenalter erreicht.

„Ich habe das Gefühl, das Licht in meinem Leben ist ausgegangen“, wurde Bowen auf der Webseite der Branchenzeitschrift „Bookseller“ zitiert. Es habe niemals eine Katze wie Bob gegeben, und es werde auch nie wieder eine solche geben. Der gemeinsame Erfolg sei ihm vorgekommen wie ein Wunder. Mit Signierstunden und Reisen um die Welt habe Bob ein „unglaubliches Leben“ geführt, teilte der Verlag mit.