Eine dänische Fregatte im Hafen von Roenne auf Bornholm.
Eine dänische Fregatte im Hafen von Roenne auf Bornholm. IMAGO/Ritzau Scanpix

Langsam wird es gruselig... 

Wieder wurde eine wichtige Versorgungsleitung gekappt. Wieder riecht es nach Sabotage!

Diesmal ging von einer Sekunde auf die anderer auf der dänischen Insel Bornholm nichts mehr. Kurz vor acht Uhr morgens steht dort alles still. Stromausfall. Das berichtete die dänische Zeitung „Ekstra Bladet“. Demnach war die gesamte Insel betroffen. Eine halbe Stunde später habe Bornholms Energieversorger BEOF informiert, dass es einen „Kabelbruch“ zwischen dem schwedischen Festland und der dänischen Ostsee-Insel gegeben habe. 

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Ein Sprecher von BEOF sagte im dänischen Fernsehen: „Wir wissen noch nicht, ob der Kabelbruch auf Land oder unter Wasser ist.“ Ein inseleigenes Kraftwerk solle die Insel wieder mit Strom versorgen. Um halb zehn lief der Strom dann wieder. Zumindest für Teile der Insel. Ein Drittel der Haushalte sei wieder am Netz, teilte die Betreibergesellschaft mit.

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Nach und nach sollte auch der Rest Bornholms wieder versorgt werden. Laut offiziellen Angaben habe ein Fehler im Hochspannungsnetz zu dem Stromausfall geführt. Also alles nur ein Zufall? Nach den jüngsten Attacken auf die Gasversorgung und den Bahnverkehr in Deutschland mögen daran nicht alle glauben.  

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Die Nord-Stream-Pipelines unter der Ostsee nahe Bornholm wurden vorsätzlich zerstört. 
Die Nord-Stream-Pipelines unter der Ostsee nahe Bornholm wurden vorsätzlich zerstört.  dpa/Danish Defence Command

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Bornholm war in der vergangenen Woche weltweit in die Schlagzeilen geraten, als in unmittelbarer Nähe der Insel Sabotageakte an den Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 verübt wurden. Ob auch die Stromversorgung der Insel jetzt ebenfalls mit böser Absicht gekappt wurde, ist derzeit aber noch völlig unklar.