Nach diesem Unfall am Sonntagmorgen ist ein Auto in Emden in einem Kanal versunken. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug retten.  dpa/Feuerwehr Emden

Wie kann das sein? Zweimal innerhalb weniger Tage versinken Autos in derselben Stadt im Wasser, zwei dramatische Einsätze für die Rettungstaucher innerhalb weniger Tage. Ein Fahrer konnte sich selbst befreien, den anderen retteten Taucher.

Bizarrer Zufall: Gleich zwei Autos innerhalb weniger Tage sind in Emden im Wasser versunken. Dabei wurde ein 94-Jähriger in der an der Mündung der Ems in die Nordsee gelegenen Hafenstadt lebensgefährlich verletzt. Ein 31-Jähriger konnte sich bei einem weiteren Unfall selbst aus seinem Fahrzeug befreien.

Über Deichbefestigung gefahren und Auto ins Hafenbecken gesteuert

Der 31-Jährige kam mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus, nachdem sein Fahrzeug am Sonntagmorgen in einen Kanal gefallen war. Er war nach Angaben der Feuerwehr aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in das Fehntjer Tief gefahren, einen rund 18 Meter breiten und etwa zwei Meter tiefen Kanal. Die Feuerwehr setzte bei der Bergung zwei Taucher ein, die Schlingen um das komplett versunkene Auto legten. Mit einem Kran wurde das Fahrzeug gehoben.

Bereits am Freitag war ein 94-Jähriger mit seinem Auto ins Emdener Hafenbecken gestürzt und hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Senior war nach Polizeiangaben aus bislang unbekannter Ursache über die Deichbefestigung hinausgefahren und über die Böschung in den Außenhafen des Borkum-Anlegers gerutscht. Das Fahrzeug sei dann nahezu vollständig im Wasser versunken. Rettungstaucher der Feuerwehr befreiten den 94-Jährigen, er kam ins Krankenhaus.