Rabenmutter Kendra Licari bei ihrer Verhaftung.
Rabenmutter Kendra Licari bei ihrer Verhaftung. Polizei

Ihre  Teenie-Tochter und deren Freund wurden über ein Jahr lang von einer Flut von fiesen E-Mails gequält. Bis Mutter Kendra Licari sogar die Polizei im US-Bundesstaat Michigan einschaltete. Am Ende waren es Cyber-Experten des FBI, die die Identität der Mobberin enthüllten – und für Schock in der Kleinstadt Beal City sorgten. Es war die Mutter des Mädchens selbst.

Laut der Anklageschrift des Staatsanwaltes David Barberi hatte das Highschool-Girl die ersten Nachrichten im Frühjahr 2021 erhalten: „Sie kamen von scheinbar verschiedenen anonymen Absendern. Bis zu 12 am Tag. Der Inhalt war einfach nur gemein, demoralisierend und abwertend.“

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Als auch der Freund des Mädchens täglich ähnliche Hass-Mails erhielt, forderten beide Mütter den Schulbezirk auf, etwas zu unternehmen. Doch auch mit Hilfe der örtlichen Polizei verlief die Suche nach dem unbekannten Hater im Sand. Bis das FBI eingeschaltet wurde. Diese konnten die IP-Adresse ausfindig machen – sie stammte von Kendra Licaris Laptop. Als die Cops die 42-Jährige konfrontierten, soll sie laut Staatsanwaltschaft alles gestanden haben.

Rabenmutter muss nun vor Gericht

Barberi zum TV-Sender WKRC: „Die Mutter hat Zehntausende von Hass-Mails im Stile von Teenagern geschrieben und versucht, ihre digitalen Fußspuren zu verwischen. Sie schien eine bizarre Befriedigung daraus zu ziehen, dass sich ihre eigene Tochter und ihr Freund durch ihre schlimmen Worte schlecht gefühlt haben.“

Licari muss sich wegen „Cyber-Mobbing“ von Minderjährigen durch Computer und Verschleierung einer Straftat vor Gericht verantworten. Zu ihrem Motiv für ihre unfassbare Tat schweigt die Rabenmutter bisher.