Queen Elizabeth ist seit 68 Jahren die Königen von Großbritannien. dpa/Toby Melville

Sie kann über Amtszeiten von Politikern nur lachen: Englands Königin Elizabeth II. Seit 68 Jahren sitzt sie auf dem Thron und hat in dieser Zeit schon so einige Staats- und Regierungschefs kommen und gehen sehen. Nun wird mit Joe Biden der bereits 13. US-Präsident bei der Queen vorstellig.

Joe Biden wird die Queen mehrfach treffen

Denn der Nachfolger von Donald Trump wird am Rande des G7-Gipfels im englischen Corwall auch seiner Amtskollegin (Elizabeth ist offizielles Staatsoberhaupt von Großbritannien) einen Besuch abstatten. Das hat Tradition. Abgesehen von Lyndon B. Johnson, der die USA in den 1960er Jahren regierte, traf die Queen seit ihrer Amtseinführung alle US-Präsidenten. 

Die 95-Jährige wollte Biden und die anderen Regierungschefs am Freitag bei einem Empfang im Eden Project, einem botanischen Garten, begrüßen. Nach dem Gipfel in dem Badeort Carbis Bay nehmen Biden und die Queen sich noch Zeit für eine gemeinsame Tea Time: Am Sonntag wollten der Präsident und die First Lady Jill Biden die Monarchin auf Schloss Windsor besuchen. Auch hier tritt der US-Politiker in die Fußstapfen seiner Vorgänger: Auch Ronald Reagan, George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump waren bereits im königlichen Schloss zu Gast.

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Für Biden-Vorgänger Trump fand die Monarchin bei einem Staatsbankett vor rund zwei Jahren ungewöhnlich klare Worte: Sie lobte die enge Freundschaft zwischen den USA und Großbritannien, mahnte den Präsidenten jedoch deutlich zur Wahrung internationaler Institutionen.