Feuerwehrfahrzeuge stehen um den verunglückten Zug. Bei einem Unfall eines Güterzugs in Auggen in der Nähe von Freiburg war am Donnerstagabend der Lokführer gestorben. Foto: Patrick Seeger/dpa

Nach dem Tod eines Lokführers bei einem Zugunglück in Auggen in der Nähe von Freiburg setzt die Polizei ihre Ermittlungen fort. Die Kriminalpolizei habe noch am Donnerstagabend den Ort begutachtet, teilte ein Sprecher der Freiburger Polizei am Freitagmorgen mit. Polizeikräfte seien aktuell vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern.

Nach bisherigen Erkenntnissen war am Donnerstagabend ein Betonteil von einer im Bau befindlichen Brücke in den Gleisbereich auf der Rheintalstrecke gestürzt. Der Zug war damit kollidiert und daraufhin teilweise entgleist. Der 51 Jahre alte Lokführer kam ums Leben, mehrere weitere Menschen erlitten Verletzungen. Der Zug war laut "Badischer Zeitung" mit zwölf LKW beladen. Deren Fahrer saßen demnach in einem Personenwagen des Zuges. Wie der Polizeisprecher sagte, kamen zwei Lastwagenfahrer ins Krankenhaus.

Wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilte, wird die Strecke zwischen Freiburg und Basel voraussichtlich bis Montagvormittag gesperrt bleiben. Ein Busersatzverkehr werde eingerichtet.