Die Zeichentrickfiguren Zuma, Rocky, Skye, Chase, Marshall und Rubble (v.l.) sind die Helden der Kinderserie „Paw Patrol“, die jetzt als Film in die Kinos kommt. dpa/Paramount Pictures

Seit vielen Jahren schon haben „die Helfer auf vier Pfoten“ die Welt zahlreicher Kinder mit Schwung erobert. Die Hundewelpen aus „Paw Patrol“ sind aus den Kinderzimmern vieler Familien nicht mehr wegzudenken. Ein Wegweiser, um bei den Kleinen ordentlich zu punkten.

Kinder sind voller Vorfreude und so manche Eltern dürften verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Die helfenden Hundewelpen von „Paw Patrol“ kommen nun auch ins Kino. Seit 2013 gibt es das sechsköpfige Hunde-Kernteam bereits im Fernsehen. In den kurzen Episoden der kanadischen Animationsserie retten die Comic-Helden auf vier Pfoten gemeinsam Menschen und Tiere aus ihrer Not. Immer als Team und immer erfolgreich. Aber wer ist nochmal wer und was zeichnet die Hunde eigentlich aus? Das Wichtigste aus dem „Paw Patrol“-Kosmos:

„Paw Patrol“: Das Team

Das Kernteam besteht aus sechs Hunden. Die heißen Chase, Marshall, Rocky, Zuma, Rubble und Skye. Angeführt werden sie auf ihren Missionen von Ryder, einem zehnjährigen Jungen. Sie wohnen in einem kleinen Ort in einer Bucht namens Adventure Bay. Ihr gemeinsames Motto: „Kein Einsatz zu groß, keine Pfote zu klein!“.

„Paw Patrol“: Die Zentrale

Die spitz nach oben laufende Zentrale sieht aus wie ein größerer Fernsehturm oder Fluglotsenturm. Dorthin ruft Ryder sein Team, wenn er über eines seiner vielen smarten Geräte einen Hilferuf von Freunden, Nachbarn oder der Bürgermeisterin bekommt. Dort wird aus den verspielten Welpen dann auch eine schlagkräftige Truppe – denn jedes Tier, das für einen Einsatz ausgewählt wird, wird dort mit einem Multi-Funktionsfahrzeug und einem besonderen Rucksack ausgestattet, bevor die Mission startet.

Schauspielerin Lea van Acken und Journalistin Dunja Hayali übernehmen auch Sprechrollen im Paw Patrol-Kinofilm. Allerdings gehören sie nicht zur Hundepatrouille. Imago/Future Image

Dabei steht jeder Hund für einen besonderen Bereich, erkennbar an der „Berufsbekleidung“. Besonders cool für die kleinen Zuschauer: Fertig für den Einsatz rutscht die „Paw Patrol“ in riesigen Rutschen nach unten. Bei weiter entfernten Einsätzen nutzen die „Helfer auf vier Pfoten“ den großen Bus – den PAW PATROLLER, der vom Robo-Hund gesteuert wird.

„Paw Patrol“: Syke

Das einzige Mädchen im Kernteam. Ihre Farbe ist rosa. Sie ist ein Cockerspaniel-Pudel-Mischling und für alle Einsätze in der Luft zuständig. „Diese Pfoten haben Flüüügel“ ist ihr Motto. Die Flügel gibt’s im Rucksack, der Helikopter mit langer Seilwinde ist ihr Einsatzfahrzeug.

„Paw Patrol“: Chase

Der blaue Schäferhund in Polizeiuniform ist der Liebling vieler Kinder. Er ist der vernünftigste der sechs Fellfreunde und übernimmt oft das Kommando. Sein Spruch: „Ein klarer Fall für Chase!“. In seinem Rucksack verstecken sich unter anderem ein Netz und eine Tennisballkanone. Außerdem hat er Saugnapfschuhe und kann Drohnen steuern.

„Paw Patrol“: Marshall

Der rote Feuerwehr-Dalmatiner ist der Tollpatsch im Team und bringt so seine Kumpel nach einem erfolgreichen Einsatz immer wieder zum Lachen. „Marshall macht’s“ ist sein Spruch und er hat Wasserdüsen im Rucksack, aber auch Verbandszeug und ein Röntgengerät.

„Paw Patrol“: Rubble

Der gelbe Bauarbeiter-Hund ist eine englische Bulldogge und fährt einen Baggerlader. Auch mit einem Kran oder Bohrer kann der stets hungrige Welpe dienen. „Rubble macht es rucki zucki“, tönt es von ihm.

„Paw Patrol“: Rocky

Der grüne Mischlingswelpe ist der Allrounder der Pfoten-Truppe. Er ist zuständig für schwere Sachen, die einen Gabelstapler, Greifer und Werkzeug brauchen. Außerdem fährt er einen Müllwagen. Sein Motto: „Nichts verschwenden, wieder verwenden!“. Rocky hat Angst vor Wasser.

„Paw Patrol“: Zuma

Der Labrador trägt Orange und ist für die Einsätze im Wasser zuständig. Zuma fährt ein Luftkissenfahrzeug und hat ein U-Boot. „Volle Kraft voraus“ ist passend dazu sein Spruch und er liebt Surfen.

„Paw Patrol“: Die Kritik

So manchen Eltern ist „Paw Patrol“ schlicht zu weichgezeichnet. Zu lieb, zu brav, zu perfekt, zu klischeehaft. Das Böseste in der Serie ist da noch der Bürgermeister der Nachbargemeinde, der den nächsten Backwettbewerb mit seinen gemeinen Katzen gewinnen will. Das schier nicht enden wollende Merchandise-Angebot rund um die Serie dürfte zudem in vielen Familien zu etlichen Konflikten oder vollgestopften Kinderzimmern führen.

„Paw Patrol“: Das Erfolgsgeheimnis

Zum einen sind die Tiere niedlich gezeichnet. Sie haben Spaß, sie mögen sich, sie halten zusammen. Das ist schon mal eine tolle, lehrreiche Kombination. Auch die Erzähl- und Bild-Geschwindigkeit ist altersangemessen, ohne die Kleinen zu überfordern. Außerdem: Bauarbeiter, Feuerwehr, Polizei, Hubschrauber und Müllabfuhr kombiniert mit süßen Hundebabys? Zu solchen Rettungshunden kann wohl kaum ein Kind „Nein“ sagen.