Albino-Känguru Monja mit Tochter Mila Foto: Zoo Kaiserslautern

Erst waren es 5800 Euro, jetzt sind es 10.000 Euro Belohnung! Der Zoo in Kaiserslautern sucht immer noch nach Mila. Von dem kleinen Albino-Känguru fehlt weiter jede Spur. Am Morgen des 19. August wurde es  zuletzt im Gehege gesehen.

„Unser kleiner Star ist spurlos verschwunden“, berichtete Zoo-Direktor Matthias Schmitt (61) damals. Gegen 10 Uhr hatte sich das weiße Känguru-Baby noch einer Besucherin und ihrer Enkelin gezeigt und aus dem Beutel seiner Mutter Monja geschaut. Abends stellte der Einsperrdienst dann fest, dass das Tier nicht mehr in seinem Gehege war.

Anfang Juli saß Monja noch mit Tochter Mila im Gehege. Foto: Zoo Kaiserslautern/dpa

Schmitt sagte jetzt im Interview: „Ich habe Anzeige erstattet, denn wir gehen von Diebstahl aus. Wir haben auch zwei Jäger mit Spürhunden engagiert.“ Bisher ohne Erfolg.

Die nur wenige Monate alte Mila hatte in den Wochen zuvor viele Besucher in den Zoo gelockt. Jeder wollte das etwa 30 Zentimeter große weiße Bennett-Känguru einmal sehen. Normalerweise würde sich Mila nicht weit von seiner Mutter entfernen, so der Zoo-Chef. Hätte der Fuchs das Tier geholt, hätten die eingesetzten Suchhunde irgendwo Blutspuren entdeckt.

Mila ist wegen seiner weißen Fellfarbe ein eher seltenes Exemplar. In der freien Natur überleben diese sehr auffälligen Tiere oft nicht lange.