Schnelltest für Laien: Warnung vor Anwendung (Symbolbild) Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Die Bezirksregierung Köln hat vor zwei bundesweit illegal in den Handel gelangten Corona-Schnelltests gewarnt. Sie könnten, wenn sie nicht von Fachkräften angewendet würden, „katastrophale Infektionsfolgen“ haben, so die Behörde. Die Tests seien unter anderem an Tankstellen, in Supermärkten, Tierarztpraxen, Brauereien und vielen anderen Stellen illegal in den Verkehr gebracht worden.

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Die Bezirksregierung warnte vor vermeintlicher Sicherheit durch falsche negative Tests beim unsachgemäßen Gebrauch durch Laien. Auch eine Verletzungsgefahr sei nicht auszuschließen, hieß es. Die Tests sind den Angaben zufolge von einem Unternehmen aus NRW in Umlauf gebracht worden.

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Betroffen seien die Produkte Covid-19 Ag Test des Herstellers nal von minden GmbH und blnk Novel Coronavirus (SARS-CoV-2) Antigen Rapid Test Cassette (Swab) des Herstellers Hangzhou Realy Tech Co. Es wird eindringlich vor dem Kauf und der selbstständigen Anwendung des Schnelltests durch ungeschulte Privatperson gewarnt.

Betrüger bieten „Impfstoffpaket“ an

Telefonbetrüger haben in Bonn außerdem versucht, mit der Aussicht auf einen Corona-Impfstoff Geld zu machen. Der Fall habe sich am Montagnachmittag ereignet, so die Polizei. Unbekannte hätten eine Seniorin angerufen und sich als Mitarbeiter einer bekannten Impfstoff-Firma ausgegeben. Dann boten sie der Frau ein „erstes Corona-Impfstoffpaket“ zum Preis von 6000 Euro an. Die 64-Jährige erkannte den Betrugsversuch und rief die Polizei.

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Als ein vermeintlicher Geldabholer an der Wohnung der Frau klingelte, warteten dort Beamte. Das angebliche Impfserum hatten die Betrüger als spätere Post-Zusendung angekündigt. Nach Angaben der Bonner Ermittler hatte es zuletzt mehrere ähnliche Betrugsversuche gegeben. Die Polizei stellte ausdrücklich klar, dass es keinen Verkauf von Corona-Impfstoff am Telefon gebe.