In England wurde ein Mann zu elf Jahren Haft verurteilt, nachdem er ein dreijähriges Mädchen getötet hat. (Symbolfoto) Imago/imagebroker

Weil er ein drei Jahre altes Mädchen aus Ärger über einen nicht leer gegessenen Teller getötet hatte, muss ein Mann in Großbritannien für elf Jahre ins Gefängnis. Das entschied ein Gericht im englischen Maidstone am Montag.

Der Täter leugnete die Tat zunächst

Wie die Polizei in der Grafschaft Kent mitteilte, hatte der inzwischen 27-Jährige nach dem Vorfall im Dezember 2019 angegeben, die behinderte Tochter seiner Partnerin sei die Treppe heruntergefallen. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass die „katastrophalen“ Kopfverletzungen daher rührten, dass das Kind mit dem Kopf gegen ein Bett geschleudert worden war. Das Mädchen starb an Heiligabend in einem Krankenhaus.

Lesen Sie auch: In Brandenburg steigt die Inzidenz wieder – und im Mega-Hotspot Cottbus gehen Hunderte Corona-Leugner und Rechtsextremisten auf die Straße >>

Laut Polizei hatte das Kind bereits ältere Verletzungen, die ebenfalls von Attacken des Mannes herrührten. Zeugen hatten berichtet, dass er zunehmend frustriert war von der Aufgabe, sich um das Mädchen zu kümmern. Die tödlichen Verletzungen habe er ihr dann zugefügt, nachdem sie ihr Mittagessen nicht aufgegessen habe.