Müll kann stinken – und im Sommer geht das oft noch schneller als sonst schon. imago/robertkalb photographien

Der Müll stinkt im Sommer etwas schneller als sonst. Und deutlich intensiver! Denn bei hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung fühlen sich Bakterien und Pilze besonders wohl. Der Gärungsprozess des gesammelten Mülls wird beschleunigt und die entstehenden Fäulnisgase verbreiten einen unangenehmen Geruch.

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Dagegen kann man aber etwas tun, erklärt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), zu dem auch Müllentsorger gehören. Wie die Deutsche Presse-Agentur jetzt berichtet, raten sie, den Abfallbehälter im Haus häufiger auszuwaschen. Und Backpulver oder Natron auf dessen Boden streuen, einziehen lassen und dann wieder auswaschen. Oder den Behälter mit Essig ausspülen. Alle drei Stoffe wirken geruchsneutralisierend.

Zeitungspapier bindet Feuchtigkeit

Alternativ Holzkohle oder Kaffeebohnen gegen Gerüche über längere Zeit auf dem Boden des Behälters liegen lassen. Auch Kaffeepulver im Müll bindet entsprechend Gerüche.

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Gerade bei der Entsorgung von Bioabfällen in Tonnen sollte man auch dafür sorgen, dass Feuchtigkeit reduziert wird. Das beugt zusätzlich unangenehmen Gerüchen, aber auch einem Befall mit Maden und Schimmel vor. Daher rät der VKU, Biomülleimer mit altem Zeitungspapier auszulegen, manchen feuchten organischen Biomüll sogar direkt in Zeitungs- oder Küchenpapier einzupacken.

Und am besten ist es, alle Mülltonnen vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Also ab damit in den Schatten.