Alyssa Jimmie ließ sich lieber die Nägel machen, anstatt sich um ihren Sohn zu kümmern. Polizei

Wie kann eine Mutter nur so etwas tun? Eine 22-jährige Frau aus Orlando (US-Bundesstaat Florida) muss sich jetzt wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Der sieben Monate alte Sohn von Alyssa Jimmie war in der Badewanne ertrunken – weil die Mutter weggegangen und sich die Fingernägel hatte machen lassen.

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Laut Polizei hatte Alyssa Jimmie den kleinen Prince Mejia mit seinem drei Jahre alten Bruder in die Badewanne gesetzt. Das Wasser lief, doch die 22-Jährige bestand darauf, dass sie den Abfluss-Stöpsel entfernt hatte. Im Verhör gab die Mutter zu, dass zur Nachbarin gegangen war, die ein „Home-Nagelstudio in ihrer Garage hat“. Mit frisch lackierten Nägeln will Jimmie dann nach nur 10 Minuten wieder zurück gewesen sein, gab Jimmie zu Protokoll.

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Inzwischen hatte ihr älterer Sohn den Abfluss mit einem Handtuch verstopft und die Wanne war bis zum Rand vollgelaufen. Neben dem kleinen Jungen trieb das Baby mit dem Gesicht nach unten im Wasser. Der herbeigerufene Rettungsdienst konnte den Säugling noch einmal wiederbeleben. Doch im Krankenhaus stellten die Ärzte fest, dass der Junge hirntot war. Drei Tage später wurde Prince Mejia offiziell für tot erklärt und seine Mutter verhaftet.

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Alyssa Jimmie ist gegen 10.000 Dollar Kaution bis zum Auftakt des Prozesses auf freien Fuß. Ihr Anwalt Pat Dray sagte zur örtlichen  TV-Station WPLG-TV: „Das Ganze ist nur ein schrecklicher Unfall gewesen und meine Mandantin ist wegen des Verlusts ihres Kindes schon gestraft genug. Die Anklage ist herzlos und nicht haltbar!“