Ein Franzose griff zur Säge und machte aus seinem Gebrauchtwagen kurzerhand ein Cabrio. Doch die Polizei gönnte ihm den Spaß nicht. Gendarmerie de l’Indre

Die Sonne strahlt, der Wind weht lau – wie schön wäre jetzt eine Spazierfahrt mit offenem Verdeck ... ? Doch was tun, wenn man kein Cabrio hat? Zur Säge greifen und sein Auto umgestalten? Nein, das ist doch zu schräg? Oder genial? Ein Franzose jedenfalls hat genau das getan. Und seinen alten Karren dazu noch etwas aufgepimpt. Die Polizei war nicht begeistert. 

Der Autofahrer in Frankreich hatte – offenbar mit dem Wunsch, endlich ein Cabrio zu besitzen – kurzerhand zur Säge gegriffen und seinen alten Gebrauchtwagen mit einem offenen Verdeck ausgestattet. Autobahnpolizisten stoppten das ungewöhnliche Gefährt mit abgetrenntem Dach auf der Autobahn A20 Richtung Atlantikküste, wie die Polizeibehörde auf Facebook mitteilte.

Polizei zieht das selbstgebastelte Cabrio aus dem Verkehr

Damit der über 20 Jahre alte Citroën-Xantia mehr hermacht, stattete der Bastler ihn mit einem Audi-Logo am Kühlergrill und einem BMW-Logo an der Heckklappe aus. Entsprechend der Vorschriften sei das „Concept Car made in France“ aus dem Verkehr gezogen worden, schrieb die Polizei.

In der Kommentarspalte hagelte es indes Kritik. „Ich sehe nicht, wo das Problem ist, die Gendarmen hätten ruhig ein Auge zudrücken können“, schrieb ein Nutzer. „Haben die nichts Besseres zu tun“, kommentierte ein anderer die Polizeiaktion, besser solle auf Drogenhändler Jagd gemacht werden.

„Ich weiß nicht, ob das Gefährt zum Anlocken von Mädels taugt“, grübelte unterdessen ein weiterer Leser. „Vielleicht nachts, bei Nebel und mit ein paar Promille...“