Der Unfallort in Wildeshausen in Niedersachsen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Unfalldrama in Niedersachsen: Nach der Kollision zweier Pkw schleuderte eines der Autos in eine Gruppe von Rennradfahrern. Einer von ihnen überlebte nicht, ein zweiter wurde lebensgefährlich verletzt.

Ein 22-jähriger Renault-Fahrer hatte zur Mittagszeit beim Linksabbiegen auf einer Straße in Wildeshausen einen Pkw übersehen und war in ihn geprallt. Am Steuer saß eine 37-jährige Frau, die durch den Aufprall die Kontrolle über ihr Auto verlor und in den Gegenverkehr geriet. Dort krachte sie in eine Gruppe von fünf Rennradfahrern, die ihr entgegenkamen. Die hinteren beiden Radsportler, ein 47-jähriger und ein 61-jähriger Mann, wurden von dem Auto der 37-Jährigen erfasst.

Beide Männer erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Der 47-Jährige starb in der Klinik, der 61-Jährige war noch in Lebensgefahr.

Nach der Kollision war die 37-Jährige mit ihren Wagen noch in einen geparkten Pkw gestoßen und wurde letztlich von einer Gebäudewand gestoppt. Sie und ihr 56-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Der 22-Jährige, der den Unfall ausgelöst hatte, blieb unverletzt.

Ein ebenfalls tödlicher Fahrrad-Crash sorgt derweil in München für Schlagzeilen. Ein Radfahrer (37) war am Sonntag nach dem Zusammenstoß mit einem E-Bike-Fahrer gestorben. Er hatte sich beim Sturz schwerste Kopfverletzungen zugezogen. Der Unfallverursacher flüchtete vom Tatort. Die Polizei fahndet mit Videobildern vom Unfallort nach ihm. Auch die Frau des verstorbenen 37-Jährigen, die mit Zwillingen schwanger ist, wandet sich öffentlich an den E-Bike-Fahrer, sich zu melden.