Polizisten bewachen den Eingang des Grand Hyatt Hotel in Melbourne.  Foto: imago images/ZUMA Wire

Unmittelbar vor den am Montag beginnenden Australian Open der Tennis-Profis in Melbourne hat ein positiver Corona-Fall eines Hotelmitarbeiters für Aufregung gesorgt. Laut australischen Medienberichten müssen sich nun rund 600 Spieler und Offizielle der Australian-Open-Bubble in Quarantäne begeben, weil sie möglicherweise Kontakt zu dem Hotel-Angestellten hatten.

Die Behörden des Bundesstaates Victoria hatten am Mittwoch mitgeteilt, dass der Test eines 26 Jahre alten Mitarbeiters im Grand Hyatt Hotel ein positives Ergebnis erbracht hatte. Von der Quarantäne betroffen sind laut „The Age“ alle Personen, die sich zwischen dem 29. Januar und dem 2. Februar im Grand Hyatt Hotel aufgehalten haben. Welche Tennis-Profis sich in Isolation begeben mussten, stand vorerst nicht fest.

In ganz Victoria wurden nun wieder Hygiene-Beschränkungen eingeführt, eine massive Kontaktverfolgung wurde in Bewegung gesetzt, teilte Victorias Premier Daniel Andrews bei einer Notfallpressekonferenz mit. „Diese Personen werden isoliert, bis sie negativ getestet worden sind“, sagte Andrews. Die Testreihe soll am Donnerstag erfolgen. Laut Andrews habe der Fall Auswirkungen auf die derzeit laufenden Turniere im Melbourne Park. „Aber er hat keine Auswirkungen auf die Australian Open“, unterstrich Andrews.

Derzeit laufen zwei ATP-, drei WTA-Turniere sowie der ATP-Cup parallel in Melbourne. Sie alle dienen als Vorbereitungsturniere auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am 8. Februar starten soll.