Die Protestbewegung „Letzte Generation“ hat ein Foto der Szene selbst auf Twitter veröffentlicht.
Die Protestbewegung „Letzte Generation“ hat ein Foto der Szene selbst auf Twitter veröffentlicht. Letzte Generation/Twitter

Immer häufiger sehen sich Teilnehmer der Protestgruppe „Letzte Generation“ wütenden Reaktionen ausgesetzt. Die Wut entlädt sich nicht nur in sozialen Medien, sondern immer häufiger auch auf der Straße, wie eine Szene veranschaulicht, die die „Letzte Generation“ selbst in einem Tweet öffentlich gemacht hat.

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Bei dem Vorfall ging es um eine von mehreren Straßenblockaden in München am Dienstag, in deren Folge es zu einem kilometerlangen Stau auf der A96 kam. Unter anderem hatten sich vier Aktivistinnen und Aktivisten am Ende der A96 am Übergang zum Mittleren Ring in München festgeklebt. Einige Pendler verloren offenbar die Nerven.

Polizist zerrt Klimaaktivist von der Autobahn und schubst ihn in die Leitplanken

Auch bei der Münchner Polizei ist der Geduldsfaden sehr kurz. Dort wollte man bereits am Montag mehrere Klimakleber in Gewahrsam nehmen, doch das zuständige Amtsgericht lehnte einen entsprechenden Antrag ab. Entgegengesetzt entscheidet ein Münchner Richter im Fall von zwei notorischen Klimakleber, die sich nun für einen Monat in Gewahrsam begeben muss, bis einschließlich zum 5. Januar 2023. Grundlage der Entscheidung ist das nur in Bayern gültige Polizeiaufgabengesetz (PAG). In einem früheren Fall wurde eine entsprechende Verurteilung von Klimaaktivisten nach dem PAG von zahlreichen Rechtsexperten als unverhältnismäßig kritisiert.

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Für Aufsehen sorgte ein Video von der A9 bei München, auf dem zu sehen ist, wie ein Klimaaktivist von einem Polizisten von der Fahrbahn geschleppt und anschließend in die Leitplanken geschubst wird, um diesen an einer Aktion zu hindern.

An der Frankfurter Goethe-Uni ist die Polizei am Dienstagabend rabiat gegen Klimaaktivistinnen und -aktivisten vorgegangen, die einen Hörsaal besetzt hatten. 50 der Teilnehmer seien freiwillig gegangen, vier seien abgeführt worden. Zwei Teilnehmer sollen Polizisten dabei angegriffen haben.

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Klimaproteste am Mittwoch fortgesetzt

Auch in anderen Städten gingen die Klimaproteste am Mittwoch weiter: In Berlin haben sich Klimaaktivisten am Morgen erneut auf Berliner Straßen festgeklebt. An zwei Kreuzungen blockierten die Demonstranten und Demonstrantinnen den Verkehr, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

An der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße klebten sich demnach vier Menschen auf die Straße. An der Kreuzung Alte Potsdamer Straße/Varian-Fry-Straße hätten sich zwei Menschen festgeklebt. Laut Sprecherin kam es im morgendlichen Verkehr zu Stau. Bereits am Montag hatten Aktivisten und Aktivistinnen den Verkehr blockiert.